Lebendige Farben

                     Tanja Bach stellt in der Fellenbergmühle aus

Merzig. Derzeit ist eine Ausstellung der in Nalbach lebenden Diplom Malerin Tanja Bach in der Fellenbergmühle zu sehen. Bei der Vernissage hielt Ortsvorsteher Manfred Klein, selbst fortgeschrittener Hobbymaler die Laudatio. Zuvor hatte der Vorsitzende des Fördervereins Johannes Madert  Tanja-Bach die Gäste begrüßt unter denen sich zahlreiche Malerkolleginnen und Kollegen von Tanja Bach, ebenso zahlreiche ihrer Schülerinnen und Schüler befanden.

Manfred Klein zeichnete in seiner Laudatio den Lebensweg der Künstlerin nach. Die junge Malerin – sie ist 1977 in der Ukraine geboren – entstammt einer dort bekannten Künstlerfamilie. Bereits früh begann ihr Studium der Malerei, praktisch bereits während der Schulzeit. So konnte sie bereits früh ein Diplom als Malerin an der Hochschule für Malerei in Jalta erwerben, mit Auszeichnung. Es folgten Ausstellungen auf der Halbinsel Krim. Mitte der 90er Jahre kam sie nach Deutschland, wo sie blieb, der Liebe wegen. Bald hatte sie die ersten Schüler, zu denen auch der Laudator gehörte. Sie wurde Dozentin an den Volkshochschulen in Nalbach, Bous und Lebach, seit 2008 auch an der  Freien Kunstschule Schmelz. Mit vielen ihrer Schülerinnen und Schüler verbindet sie ein freundschaftliches Verhältnis. So entwickelte sich im Jahr 2006 ein mittlerweile jährlich stattfindender Künstlertreff am Fuß des Litermonts, in der Nähe der Geschichtswerkstatt, bei der sie gemeinsam mit vielen ihrer Tanja-Bach-mit-Laudator Schüler eine Ausstellung im Freien das „Petit Monmartre am Litermont“ organisiert, mit Erfolg.

Die Bilder der Malerin charakterisierte Manfred Klein als farbenfroh, harmonisch komponiert, aussagekräftig, eine besondere Leuchtkraft ausstrahlend. Sie verfügen über eine gelungene Bildkomposition und zeigen die Lebensfreude und die optimistische Grundeinstellung der Künstlerin. So wundert es wenig, dass die Ausstellung den Titel „Duft der Farben“ erhielt.

Tanja Bach zeigt in der Fellenbergmühle 32 Arbeiten, vorwiegend Aquarelle, eine Technik, die sie besonders liebt. Viele ihrer Bilder sind in der „Nass-Nass“ Technik gemalt, die an den Künstler eine besondere Anforderung stellt, denn bei dieser Technik ist nichts korrigierbar. Einige Acrylarbeiten ergänzen die Ausstellung. Neben Landschaftsbildern sind Blumen zu sehen, Akte, auch angedeutete Abstraktionen. Eine Miniatur der Kreuzbergkapelle deutet an, dass die Künstlerin begonnen hat sich mit Merziger Motiven zu beschäftigen, vielleicht folgt da noch etwas.

Die Ausstellung ist bis zum 31.Januar 2010 zu sehen, Besucht werden kann sie täglich zwischen 14.30 und 17 Uhr.   (aramedien)