Gelungener Start des Titelverteidigers

Merzig. Mit einen ungefährdeten 20:14 Sieg gegen das Team der Schweiz startete die deutsche Jugendnationalmannschaft in die 30. Auflage des SparkassenCups. Der Titelverteidiger bestimmte das Spiel über weite Strecken, hatte jedoch zeitweilig etwas “Sand im Getriebe“.
Am diesjährigen Cup nehmen erneut acht Mannschaften teil, die in zwei Gruppen mit jeweils vier Teams zusammengefasst sind. In der Gruppe A spielen: Dänemark, Island, Polen und der HV Saar, in der Gruppe B findet man Deutschland, Schweiz, Niederlande und Norwegen – ein stark besetztes Turnier also, das von manchen Besuchern als eine Art Minieuropa-Meisterschaft bezeichnet wird. Das ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen, dennoch lässt sich unschwer am 30jährigen Jubiläum des Turniers erkennen, welch hohen Stellenwert es auch international genießt.0355
Der Titelverteidiger und Ditte der U 18 Europameisterschaft dieses Jahres, Deutschland hatte das Spiel gegen die Eidgenossen von Anfang an sicher im Griff. Aufbauend auf eine gute Abwehrleistung gelang es der Mannschaft von Nachwuchs – Bundestrainer Jochen Beppler bis zur Halbzeitpause mit 11:5 Toren einen sicheren sechs Tore Vorsprung herauszuspielen, obwohl es einige Lattenschüsse und zwei vergebene Siebenmeter gab.
In der zweiten Halbzeit holten die Schweizer Jungs zunächst auf und verkürzten den Rückstand zeitweilig auf drei Treffer (12:9). Möglich wurde das teilweise sicher durch eine taktische Variante der Gäste, die zeitweilig den Torhüter aus dem Spiel nahmen und mit sieben Feldspielern agierten.

Die Abwehr stand gut, der Angriff muss noch zulegen
In der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit wurden die deutschen Nachwuchshandballer wieder etwas treffsicherer und stellten bald den alten Abstand wieder her, so dass der Bundestrainer am Ende feststellen konnte, „unsere Abwehr hat gut gestanden, der Angriff muss noch etwas zulegen“. Die besten Schützen der deutschen Mannschaft waren Hendrik Schreiber und Frederik Simak mit je fünf Toren.
0392Am zweiten Vorrundenspieltag trifft das deutsche Team am 28.12. auf die Mannschaft der Niederlande (14.00 Uhr) und auf die Vertretung Norwegens (17.30 Uhr). „Beide Gegner sind nicht einfach“, sagte Jochen Beppler, „die Niederländer bevorzugen ein schnelles Spiel, die Norweger sind sehr robust. Aber wir wollen ins Halbfinale und da müssen wir noch etwas zulegen“.
Die Ergebnisse der anderen Partien des ersten Spieltages waren HV Saar- Dänemark 18:26, Island – Polen 22:26 und Norwegen-Niederlande 29:16. Jeweils die Gruppenersten der beiden Gruppe bestreiten am Donnerstag (29.12.) die beiden Halbfinalspiele. Die Verlierer dieser Spiele treten um 18.30 Uhr zum Spiel um den dritten Platz an, die beiden Sieger bestreiten um 20 Uhr das Finale.
Die Spiele des ersten Tages waren gut besucht. Auch für den zweiten und dritten Spieltag ist der Vorverkauf gut gelaufen, dennoch stehen für beide Tage noch Eintrittskarten zur Verfügung.

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