Franz Josef Berg will 2019 noch einmal antreten

Zahlreiche VIPs gratulierten persönlich zum 60. Geburtstag

Salutschüsse der Schützengilde St.Huberus Dillingen Gratulation zum 60. Geburtstag (v.r.) Ministerpräsidentin Annegret Kramp Karrenbauer, Franz Josef Berg, Stefan Schmitt und Peter Altmaier 3834leiteten den Empfang zum 60. Geburtstag von Dillingens Bürgermeister Franz Josef Berg in der Dillinger Stadthalle ein., Nachdem die Böller verklungen waren, schilderte der erste Beigeordnete der Stadt, Stefan Schmitt, den Lebensweg des Jubilars. Die wichtigste Zäsur sei das Jahr 2003 gewesen, als erstmals eine Direktwahl zum Bürgermeister in Dillingen anstand. Am 28. September 2003 sei der damalige Landtagsabgeordnete für manche überraschend zum Dillinger Bürgermeister gewählt worden. Diese Wahl sei 2011 mit der Wiederwahl bestätigt Ministerpräsidentin Kramp Karrenbauer betonte die positiven Entwicklungen Dillingens 3869worden. Franz Josef Berg habe die Stadt Dillingen erfolgreich geführt. In seiner Amtszeit habe es zahlreiche positive Entwicklungen und Weiterentwicklungen gegeben. Dillingen habe sich zu einer Stadt mit vielfältigen Angeboten entwickelt. Wichtig seien Berg die Begegnungen mit Menschen, das offene Ohr für die Bürger und ihre Anliegen und die Entwicklung der Städtepartnerschaften. Die Bedeutung dieser Partnerschaften zeige sich beispielsweise an die Vergabe der Ehrenbürgerschaft an den ehemaligen Bürgermeister der Partnerstadt Creutzwald, André Bohl, der ebenso wie sein Nachfolger Jean Luc Wozniak an dem Empfang teilnahm. Auch mit der sizilianischen Stadt Sutera verbinde ihn eine gelebte Partnerschaft. Schmitt begrüßte es, dass Berg zwar 60 Jahre alt werde, aber Ruhestand noch lange nicht Sicht sei, denn Berg wolle über 2019 hinaus Bürgermeister bleiben.

Auch anstehende Koalitionsgespräche hielten sie nicht ab

Ministerpräsidentin Annegret Kramp Karrenbauer, die trotz anstehender Christine Berg Trug zwei Songs vor, begleitet von Thomas Bernardy 3872Koalitionsverhandlungen ebenso wie Sozialministerin Monika Bachmann an dem Empfang teilnahm, sagte Franz Josef Berg habe die richtige Entscheidung getroffen, als er sich in einer Zeit, in der im Saarland vieles eingestellt wurde nur keine Lehrer, für die politische Laufbahn entschieden habe – Berg hatte Theologie und Pädagogik studiert. Für die Politik habe er ein gewisses Maß an Leidenschaft entwickelt und zunächst einen wichtigen Part der Politik kennen gelernt, die Arbeit in der Opposition. Diese gehöre zur Demokratie, die Macht immer nur auf Zeit vergebe. Großen Respekt Kanzleramtsminister Peter Altmaier erinnertre an zahlreiche gemeinsame Aktionen in jungen Jahren 3881verdiene Bergs Arbeit für seine Heimatstadt Dillingen, deren Entwicklung er geprägt habe. Vieles habe sich bewegt, dabei sei seine Arbeit stets von der Verantwortung für die Einhaltung der Rahmenbedingungen getragen worden. Der demographische Wandel, der Strukturwandel, aber auch die Entwicklung der Dillinger Hütte, die an chinesischen Dumpingpreisen leide, habe er bei der Betrachtung der Perspektiven Dillingens stets im Auge.
Franz Josef Berg sei aber auch ein kultureller Bürgermeister, der sich auch für diese Themen engagiert einsetze. Seine musikalische Ader hat er zum Teil offenbar an seine Tochter Christine weiter gegeben – sie begleitete ebenso wie Horst Friedrich und Thomas Bernardy den Vormittag musikalisch unter anderen mit dem Titel „When we were young“.

Lebensqualität hat sich weiter entwickeltDer FV Diefflen hatte ein Trikot mit der schönen Bezeichnung Bürgermeister Nr. 1 der Stadt Dillingen sowie eine große Torte mitgebracht 3894

Auch Kanzleramtsminister Peter Altmaier, der ebenfalls zu diesem Empfang aus Berlin angereist war, erinnerte an die gemeinsamen Aktionen in ihren jungen Jahren. Im Lauf der Zeit sei wechselweise mal der eine, mal der andere „Chef“ des anderen gewesen in verschiedenen Funktionen. Aus dieser Zeit hatte er einige Anekdoten parat. Auch in der Zeit, in der man gemeinsam in Saarbrücken gewirkt habe, habe Berg eine starke Beziehung zu seiner Heimatstadt gehabt und sich immer für die Entwicklung des Flairs der Stadt eingesetzt. So habe sich nach seiner Wahl zum Horst Friedrich (l.) und Thomas Bernardy begleiteten den Empfang musikalisch 3912Bürgermeister die Lebensqualität der Stadt weiterentwickelt durch Gestaltungsarbeiten im baulichen Bereich ebenso wie auf kulturellem Gebiet.
Ein besonderes Präsent hatten die Fußballer aus Diefflen parat: einmal eine Geburtstagstorte zum 60. Geburtstag und zum zweiten das rote Trikot des FV Diefflen, auf dessen Rücken „Nr. 1 Bürgermeister von Dillingen“ prangte.
In einer kurzen Rede bedankte sich Berg für die verschiedenen Ehrungen und stellte launig fest „Jetzt steht eine sechs vorne – ich gehöre nicht mehr zur Jungen Union“. An den offiziellen Teil schloss sich eine gemütliche Runde an, der die zahlreichen Gäste persönlich gratulieren konnten und manche Erinnerungen ausgetauscht wurden.