Vorentscheidung fiel in den ersten 10 Minuten

Saarlouis. BC Royals – Saarlouis gegen Pharmaserv Marburg, ein Spitzenspiel mit allen Höhen und Tiefen, die ein Basketballspiel bieten kann. Entschieden wurde es allerding8215s wahrscheinlich bereits im ersten Viertel. Marburg kam viel schneller ins Spiel und dominierte diese ersten 10 Minuten fast nach Belieben. Die Royals zunächst kopflos, hektisch, unüberlegt manchmal. Hinzu kam dass die Marburger Verteidigung in dieser Phase wesentlich besser stand und vieles abfing. So ist es nicht verwunderlich, dass die Gäste zu diesem Zeitpunkt verdient mit 24:15 in Front lagen.
Das änderte sich im zweiten Viertel, die Royals fanden jetzt besser zu ihrem Spiel, ihre Abwehr 8221wurde stabiler und auch die Angriffe fanden häufiger ihr Ziel – Folge das zweite Viertel ging mit 26:23 an die Gastgeberinnen. Pausenstand somit 41:47 zugunsten der Marburgerinnen. Das Spiel hatte sich jetzt zu einem tempogeladenen Spitzenspiel entwickelt.
Auch im dritten Viertel hielt die Spannung an, in der 25. Minute gingen die Royals erstmals in Führung mit 54:53, aber nur für einen Spielzug, die Gäste holten sich die Führung sofort wieder zurück. Dennoch ging das Viertel mit 21:17 an Saarlouis, Spielstand jetzt 62:64, ganze 8217zwei Pünktchen Vorsprung für die Marburgerinnen. Das letzte Viertel musste die Entscheidung bringen.
Es sollte nicht sein, die Royals waren zu nervös, unkonzentriert und vergaben jetzt Chancen. Das Viertel endete unentschieden14:14 – die Spielerinnen von Pharmaserv verteidigten ihren zwei Punkte Vorsprung 76:78 Marburger Coolness besiegte am Ende Saarlouiser Nervosität – eine letztlich unnötige Niederlage.
8228Auf Saarlouiser Seite geprägt wurde das Spiel einmal mehr von Sabine Niedola, die 21 Punkte und 8 Rebounds erzielte und von der Kanadierin Paige Crozon mit 13 Punkten und 5 Rebounds. Beste Werferinnen auf Marburger Seite waren Katlyn Yohn mit 17 Punkten und Marie Bertholdt mit 16 Punkten.
Mit den Leistungen der Schiedsrichter war das Publikum nicht immer einverstanden, nicht ganz zu Unrecht. Auch wenn festzustellen bleibt – wie eingangs erwähnt – dass die Entscheidung eigentlich im ersten Viertel fiel, als die Gäste nach nervösem und unkonzentriertem Beginn der Royals einen deutlichen Vorsprung herausspielten.

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