Am schönsten war, dass wir die Farben selbst aussuchen durften….

Dillingen (aram). Das 1984 von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) erbaute Appartementhaus ist von Grund auf renoviert und an zeitgemäße Wohnstandards angepasst worden. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde der Abschluss der Umbaumaßnahme gefeiert und das Ergebnis vorgestellt. An der Feierstunde nahmen zahlreiche Gäste, darunter der AWO Das AWO Appartementhaus wurde renoviert 8613 Landesvorsitzende Paul Quirin, der Kreisvorsitzende Otmar Meier sowie die Beigeordnete der Stadt Dillingen, Mathilde Balenzia teil.
Paul Quirin begrüßte die Gäste und die Bewohner des Hauses. Er dankte den Bewohnern und den Mitarbeitern für die Geduld, die sie während der Umbauphase aufgebracht haben. Quirin erinnerte daran, dass der Umbau durch den Bezug der neuen Wohnstätte in Wadgassen möglich geworden sei. Insgesamt wurde 800 000 Euro investiert, die teilweise durch die Landesregierung gefördert worden seien. Auf 1500 Quadratmetern Gesamtfläche wurden 750 Quadratmeter reine Wohnfläche renoviert und überarbeitet. Die Durchführung der erforderlichen Arbeiten sei eine besondere Herausforderung für die Mitarbeiter gewesen, da sie bei vollem, weiterlaufendem Betrieb erfolgt seien.
Landesvorsitzender Paul Quirin begrüßte die Gäste  8604 Beigeordnete Mathilde Balenzia, die Bürgermeister Franz Josef Berg vertrat, beglückwünschte die Bewohner zu ihrem neu gestalteten Haus. Sie betonte, die Stadt Dillingen freue sich darüber, dass die AWO in Dillingen einen festen Standort habe. Bei zahlreichen Projekten der Vergangenheit habe man erfolgreich zusammen gearbeitet wie beispielsweise beim Drachenbootrennen „Dillinger TAM TAM“. Die Beigeordnete hob hervor, dass die Stadt Dillingen gerne bereit sei, auch bei künftigen Projekten Unterstützung zu gewähren betonte „die Türen des Rathauses stehen immer offen.“ Dietmar Geber, Leiter der V.I.B. erinnerte sich daran, dass anfangs, die Überlegung im Raum gestanden habe, das Haus abzureißen. Mittlerweile freue er sich darüber, dass sich diese Überlegungen nicht durchgesetzt haben, denn das Haus habe nach den Umbaumaßnahmen eine völlig neue Struktur, die zahlreiche neue Möglichkeiten in sich berge. Er dankte den Bewohnern, den Mitarbeitern, besonders dem Leiter des stationären Wohnens, Wolfram Berger für die Geduld und die Mitwirkung bei der Umgestaltung.
Wolfram Berger schilderte die erfolgten Umbaumaßnahmen. V.I.B. Chef Dietmar Geber sprach ein Grußwort 8608 Ursprünglich waren die Appartements jeweils für zwei Bewohner angelegt. Dies wurde jetzt umstrukturiert: grundsätzlich stehen Einzelappartments zur Verfügung, es können jedoch auch Appartement von Paaren bezogen werden. Im zweiten OG des Hauses wurde die Therapeutische Wohngruppe mit acht Plätzen untergebracht. Alle Appartements verfügen über ein eigenes, renoviertes Bad und eine eigene Küche, so dass behinderten Menschen ein weitgehend selbstständiges und selbstbestimmtes Leben möglich ist. Hinzugekommen sind zusätzliche Gemeinschafts- und Freizeiträume. Das Gebäude ist durchgängig barrierefrei. Berger wies darauf hin, dass nach dem Abschluss der Arbeiten jetzt die Umbauarbeiten am Wohnheim in der Cäcilienstraße in Angriff genommen werden können.
Zum Abschluss des „offiziellen“ Teiles stellten Mitglieder des Heimbeirates die verschiedenen Baumaßnahmen vor. „Am schönsten war, dass wir die Farben für unsere Appartements selbst aussuchen durften“, meinte ein Mitglied des Beirates

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