Richtfest fürs neue Feuerwehrgerätehaus

Am Ende ging es ganz schnell

Saarwellingen. Nachdem es erst eine Weile gedauert hatte bis die Entscheidung gefallen war, ging es jetzt ganz schnell: ziemlich genau sechs Monate nach dem ersten Spatenstich wurde Richtfest gefeiert am neuen Saarwellinger Feuerwehrgerätehaus. Bürgermeister Manfred Schwinn begrüßte unter den zahlreichen Gästen Landrat Patrik Lauer, Bauprojektleiterin Monika Braun und besonders auch die Anwohnern, bei denen er sich für ihr Verständnis für den Baulärm und den Schmutz der vergangenen Monate bedankte. Bürgermeister Schwinn9143 zog in seinem Grußwort eine erste Zwischenbilanz, „Wir liegen absolut im Soll sowohl was den Zeitplan betrifft als auch die Kosten“. Hier liege man sogar etwas unter der Planung. Bislang sind 1,8 Millionen verbaut, das Gesamtbudget liegt bei 3,2 Millionen. Schwinn nutzte die Gelegenheit, dem Gemeinderat zu danken, der nach Jahre andauernder Diskussion mit seiner Entscheidung den Weg für den Neubau frei gemacht hatte.
Entstanden sind 1160 Quadratmeter Nutzfläche auf einem umbauten Raum von 5100 Kubikmetern. Der Bürgermeister betonte: „Hier entstehen nicht nur Räumlichkeiten für die Feuerwehrfahrzeuge, sondern auch ein hochmodernes Feuerwehr-Gerätehaus, das die Bedürfnisse der nächsten 30 bis 50 Jahre abdecken wird“. Als Termin für die Fertigstellung gab der Bürgermeister den Mai 2018 an und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu, „vielleicht auch ein bisschen früher“.
Zu einem Richtfest gehört natürlich ein Richtspruch. Den spricht in der Regel der9140 Zimmermann, der war allerdings kurzfristig ausgefallen. So gab es denn ein Novum: Bauprojektleiterin Monika Braun übernahm diesen Part. Ihr Richtspruch lautete „Sind die Steine fest gemauert, so das Haus nun überdauert jeden Sturm und Regen – wir wünschen euch viel Glück und Segen“.
Zum geselligen Teil luden anschließend Bürgermeister Manfred Schwinn und die Feuerwehr, die in ihrer „Gulaschkanone“ einen schmackhaften Eintopf zubereitet hatte.

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