Kooperation zwischen DRK-Klinik Mettlach und Pflegestützpunkt des Landkreises

Vor wenigen Tagen haben Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, der Chefarzt der DRK Klinik Mettlach für Geriatrie und Rehabilitation, Haitham Mahamid MD syr., der Geschäftsführer des Pflegestützpunktes im Landkreis Merzig-Wadern, Peter Vogt, und Holger Kirchhoff, geschäftsführender Direktor der DRK Krankenhausgesellschaft Saarland, einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Alle Beteiligen wollen sich vor allem im Bereich des so genannten Entlassungsmanagements besser vernetzen, um den Bedürfnissen der Patienten und deren Angehörigen in höherem Maße gerecht zu werden. Denn gerade der Übergang von der stationären Krankenhausversorgung in eine weitergehende medizinische, rehabilitative oder pflegerische Versorgung stellt eine besonders kritische Phase der Behandlungs- undUnterzeichnung Kooperationsvereinbarung - Gruppe b Versorgungskette für die betroffenen Patienten dar. Um zu verhindern, dass an diese Stelle Versorgungslücken entstehen, haben sich die oben genannten Partner im Sinne des reibungslosen Übergangs zusammengeschlossen.
„Die engere Vernetzung von Klinik und Pflegestützpunkt zum Vorteil der Patienten beruht auf der inhaltlich ohnehin eng ineinandergreifenden Thematik beider Partner“, betonte Daniela Schlegel-Friedrich. Die Mitarbeiter des Pflegestützpunktes im Landkreis Merzig-Wadern kümmern sich um die Entlastung von pflegebedürftigen Personen und deren Angehörigen; auch für die Organisation eines Pflege-Alltags geben sie Hilfestellungen. Sie informieren persönlich und vertraulich und beraten ältere und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige trägerneutral, kompetent und kostenlos. Das DRK Krankenhaus Mettlach verfügt als geriatrisches Kompetenzzentrum über eine Akutklinik mit Tagesklinik, einen Bereich für Rehabilitation und über Plätze in der Altenpflege, sowohl in der Langzeitpflege, als auch in der Kurzzeitpflege. In der Klinik wird fallabschließend behandelt, wie Haitham Mahamid MD syr., während der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages erklärte. Das bedeute, dass die Patienten direkt von der Klinik nachhause gehen können. Dies wird durch die gesamtheitliche geriatrische Behandlung der Patienten möglich. Jedoch sind dann oftmals unterstützende Maßnahmen notwendig. Von der Seite des Landkreises ist Pflegeberaterin Heike Bockmühl im Rahmen der Kooperation Ansprechpartnerin sowohl für den Sozialdienst der Klinik, als auch für Patienten und deren Angehörige. Sie ist bereits seit längerer Zeit mit Sprechstunden im Rathaus Mettlach präsent und wird in Zukunft eine dieser Sprechstunden in die DRK-Klinik verlegen. Sie arbeitet eng mit Carmen Schikofsky-Kiefer und ihren Kollegen vom Sozialdienst der Klinik zusammen.

Auf einen Blick:
Das Beratungsangebot des Pflegestützpunktes wendet sich generell an behinderte, ältere und pflegebedürftige Menschen sowie deren Angehörige, die Fragen rund um das Thema Pflege haben und Hilfestellung benötigen. Das Angebot ist für die Bürger kostenlos. Eine individuelle Beratung zu Hause ist nach Terminvereinbarung ebenfalls möglich.
Für weitere Fragen können sich Betroffene jederzeit an den Pflegestützpunkt Merzig-Wadern wenden, Telefon (0 68 61) 80 477, die Termine für die Sprechstunden in den Außenstellen sind unter www.psp-saar.net abrufbar.

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