Dillinger Kunsthandwerkermarkt: Aus Kupfer entsteht eine Figur mit lebendiger Ausstrahlung

Dillingen. Der Dillinger Kunsthandwerkermarkt feierte Jubiläum, er wurde 20 Jahre alt. Zum Dillinger Kunsthandwerkermarkt - die diplomierte Kunstmalerin Tanja Bach zeigte Aquarellezweiten Mal fand er im und um den Dillinger Lokschuppen statt. Bei der Eröffnung begrüßte Martin Hans vom vierköpfigen Organisationsteam unter den Besuchern Bürgermeister Franz Josef Berg und bedankte sich für die Bereitstellung des Lokschuppens. Dank sagte er auch dem städtischen Bauhof für die Unterstützung bei der Vorbereitung. Franz Josef Berg würdigte die ArbeDillinger Kunsthandwerkermarkt-das Angebot war ungemein vielfältigit es vierköpfigen Organisationsteams Lioba Amann, Rita Speicher, Christine Weides und Martin Hans. Neben anderen Ehrengästen begrüßte er die Landtagsabgeordneten Dagmar Heib und Petra Berg, die Beigeordneten Stefan Schmitt und Günter Mittermüller sowie die beiden Beigeordneten aus der Dillinger Partnerstadt Creutzwald Helga Maleska und Anne Bikar. Er sagte „20 Jahre Dillinger Kunsthandwerkermarkt ist eine Dillinger Kunsthandwerkermarkt - Peter Becker zeigte dass man auch mit Farbstiften Kunstwerke schaffen kannErfolgsgeschichte. Aus den knapp über 20 Ausstellern beim ersten Mal sind es diesmal 76 Aussteller geworden und damit ist eine Rekordbeteiligung erreicht“. Trotzdem sei man beim ursprünglichen Konzept geblieben und habe immer einen gewissen Qualitätsmaßstab angelegt. Erfreulich sei es, dass man nach dem Ausbau erstmals die Fläche hinter dem Lokschuppen nDillinger Kunsthandwerkermarkt - manche künstler demonstrierten ihre Kunstfertigkeit vor Ortutzen konnte, dort wo früher die Drehscheibe angebracht war. Dank sagte er auch der Frauengruppe um Monika Trenz, die die gesamte Bewirtung übernommen hatte.

Das Angebot im und um den Lokschuppen war so vielseitig, dass man als Besucher genügend Zeit mitbringen musste, wenn man sich alles ansehen wollte. Malerei, beispielsweise Aquarelle von der ukrainischen diplomierten Kunstmalerin Tanja Bach, Dillinger Kunsthandwerkermarkt - eine ganz alte Kunst, diese Keramik wurde nicht im Brennofen, sondern in der Erde gebranntdie unter anderem großvolumige Bilder der Dillinger Hütte zeigte. Oder Peter Becker, der Malereien mit Farbstiften ausstellte und dabei demonstrierte, dass man auch mit solchen Mitteln Kunstwerke gestalten kann. Es ist schier unmöglich alles vorzustellen was bei dem Markt, der sich langsam zu den herausragenden saarländischen Kunsthandwerkermärkten mausert, finden konnte. Viel Aufmerksamkeit fand beispielsweise die Kupferkunst von Britta Roesler. Die in Trier geborene Künstlerin ist geleDillinger Kunsthandwerkermarkt - Kupfer lebt, das stellen hier Bürgermeister Franz Josef Berg (r.) und beigeordneter Günter Mittermüller (zweiter v.r.) festrnte Schreinerin. Sie arbeitet aber bereits seit 20 Jahren mit dem Edelmetall Kupfer, dem sie in verschiedensten Formen Leben einhaucht. Mitorganisatoren Rita Speicher und Christine Weides stellen aus rostenden Materialien, die andere wegwerfen, Kunstgegenstände her, die sie „Schrottkunst“ nennen. In der Gürteltier Manufaktur von Dagmar Weidmüller werden Gürtel, Taschen und andere Gegenstände als Unikate hergestellt. Auch sie fanden Aufmerksamkeit. Es gab zahlreiche andere Materialien, aus denen ErstaunlichDillinger Kunsthandwerkermarkt -Schrottkunst nenen Rita Speicher und Christine Werke Weides ihre Arbeiten, Kunstwerke sind sie allemales entstanden ist: Bildhauerei, Glasarbeiten, Hüte Schmuck, Holzbearbeitung in vielerlei Formen, Keramik, beispielsweise von der Wittlicherin Stefanie Kaspari gestaltet, die ihre Kollektion „Keramik, Komik Kunst“ nennt. Wieder an anderer Stelle fand man Schmuck, der aus ehemaligen Besteckteilen hergestellt worden war – wie weiter oben erwähnt, es ist kaum möglich alles, was hier an handwerklicher Kunst gezeigt wurde, zu würdigen. Wer Interesse am Kunsthandwerk hat, sollte sich den nächsten Dillinger Kunsthandwerkermarkt vormerken. Die 21. Auflage findet im Mai 2019 statt.

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