Zum 25. Mal – SaarPedal

Merzig/Konz. Zum 25. Mal – SaarPedal hieß es am vergangenen Sonntag. Wegen der Umgestaltung des Merziger Stadtparks und den damit verbundenen Bauarbeiten war der Start diesmal auf den Parkplatz neben der Stadthalle verlegt worden. Zumindest der Start von Merzig aus, versteht sich. Und das auch nur solange bis die Umgestaltung des Stadtparks fertiggestellt ist, versicherte Stadtmarketingchef Berthold Schreiner. Unter den Teilnehmer hieß er erstmals Ministerpräsident Tobias Hans willkommen, der die Gelegenheit nutzte zumindest die erste Teilstrecke vom Fahrrad aus kennen zu lernen. Rund 100 Zweiradfahrer waren beim Start dabeiBegrüßt wurden die Teilnehmer vom Beigeordneten Dr. Manfred Kost, der den erkrankten Bürgermeister Marcus Hoffeld vertrat. Unter Teilnehmern weilten auch Landrätin Daniela Schlegel Friedrich und Ortsvorsteher Manfred Klein. Nicht fehlen durfte natürlich das Brotdorfer Original Heinz Lauer, der diesmal mit einem Hochrad, einem Nachbau der einst von Karl von Drais erfundenen Laufmaschine, auch Draisine genannt, an den Start ging – für eine originelle Idee ist Heinz Lauer eben immer gut.
In seinem Grußwort bedankte sich Ministerpräsident Hans für die Einladung und zollte den Organisatoren für ihr Engagement Anerkennung. Bekanntlich ist der Gedanke an die Saar Pedal ja einem autofreien Sonntag entsprungen, deshalb sind ja auch heute noch Teilstrecken an diesem Tag für den Autoverkehr tabu. Der Start freigegeben wurde übrigens von Viezkönigin Salome. Gut 100 Radfahrer aller Altersklassen machten sich auf den Weg, nachdem sie das „rote Band“ durchtrennt hatte. Aber nicht nur von Merzig aus nordwärtsZum 25. Mal-Saar Pedal waren Radfahrer zu entdecken, viele Radfahrer waren auch auf dem Weg nach Merzig, wo am Rande des Stadtgartens und vor allem auf dem Parkplatz, von dem aus der Start erfolgte, einiges an Unterhaltung geboten wurde.
Auch wenn das Wetter zeitweilig „suboptimal“ war, gab es doch eine ordentliche Beteiligung, die sich auf die idyllische Strecke entlang der Saar machte und dabei unterwegs vielerlei interessante Angebote wahrnehmen konnte. Ganz Mutige legten die gesamte Strecke bis nach Konz zurück, allerdings nicht ohne unterwegs die eine oder andere Rast einzulegen und sich an den vielfältigen leckeren Angeboten zu stärken – die Gewichtszunahme konnte man ja sogleich wieder abstrampeln, war doch praktisch. Und vor allem konnte man die Rückfahrt dann auch wieder mit der Regionalbahn antreten, schließlich war das Wetter ja „suboptimal“…Aber natürlich trotzten viele dem Wetter und legten auch den Rückweg auf ihrem Zweirad zurück, waren am Ende stolz auf ihre Leistung und freuen sich auf die nächste Ausgabe von SaarPedal.

Print Friendly, PDF & Email