Der Kunstsommer Dillingen hat gut besucht begonnen

Bürgermeister Franz Josef Berg (Bildmitte) eröffnete den ersten Dillinger Kunstsommer gemeinsam mit Kunstorganisator Claus Zöllner (r) und vielen anwesenden KünstlernMit dem „Kunstsalon“ ist etwas Neues entstanden. Im Dillinger Lokschuppen hat mit dem Kunstsommer Dillingen eine Kunstausstellung begonnen, die es in dieser Größenordnung in unserer Region noch nicht gegeben hat. Über 30 Künstler, Maler und Bildhauer, vorwiegend aus Frankreich zeigen ihre Werke. Nicht irgendwelche, sondern Künstler mit Rang und Namen sind darunter, deren Werke man in der ganzen Welt bewundern kann.
Möglich wurde die Ausstellung, der „erste. Dillinger Kunstsalon“ durch die im VorjahrDie Ausstellung zeigt die Werke von über 30 vorwiegend französischsprachigen Künstlern begonnene Zusammenarbeit zwischen Claus Zöllner und der Stadt Dillingen. Sie ist Teil des Dillinger Kunstsommers, zu der neben dieser Ausstellung die am 21. August beginnende Ausstellung „Skulpturen in der City“ gehört, die bereits im Vorjahr Premiere hatte. Bei dieser Ausstellung werden über 50 Bronzeskulpturen zeitgenössischer französischsprachiger Künstler in der Dillinger Fußgängerzone sowie in den teilnehmenden Geschäften gezeigt. Mit einer ähnlichen Trotz des heißen Sommertages kamen zahlreiche Besucher zur VernissageAusstellung hat 2017 die Zusammenarbeit zwischen dem engagierten Kunstorganisator Zöller begonnen, nachdem Zöllner zuvor viele Jahre in der Saarlouiser Kunstszene engagiert war. Den Abschluss des Dillinger Kunstsommers bildet eine Ausstellung, die vom 30. September bis zum 21. Oktober 2018 in der Stadthalle stattfindet. Hier werden Skulpturen von Françoise Abraham gezeigt. Die Französin stellt Skulpturen aus farbigem Harz her, einzigartig. Skulpturen von Françoise Abraham sind ständig in Galerien und Ausstellungen in Frankreich, aber auch in vielen anderen LändeUnter den Exponaten befinden sich Werke von so bekannten Künstlern wie Jivko oder Michel Serrazrn zu sehen.

Künstler von Weltruf im Lokschuppen
Eröffnet wurde die Ausstellung von Bürgermeister Franz-Josef Berg, der unter den zahlreich erschienenen Besuchern den stellvertretenden Präsidenten des saarländischen Landtags Günter Heinrich, den langjährigen ehemaligen Präsidenten des saarländischen Landtags Kurt Schoenen, den Bundestagsabgeordneten Markus Uhl, den Präsidenten des „Comité franco-allemand pour l’Europe“, Gregory Dufour sowie den früheren Dillinger Bürgermeister Gerhard Leonardy begrüßte. Unter den Gästen weilte auch eine große Anzahl von Besuchern aus Saarlouis, an deren Spitze Bürgermeisterin Marion Jost. Franz Josef Berg gab Zahlreiche unterschiedliche Kunstrichtung sind präsentseiner Freude über die großartige Resonanz Ausdruck und erinnerte an die erfolgreichen Ausstellungen im Vorjahr. Er sei stolz darauf, dass ein Kunstmäzen wie Claus Zöllner durch sein Engagement viele Kunstliebhaber nach Dillingen bringen werde. Durch seine Kontakte nach Frankreich sei es gelungen Künstler wie Yan Zoritchak, Françoise Abraham, Dominique Beyssey, Jacques Coquillay, Philipe Crivelli, Patrick Drouin, Daniel Druet, Denise Geisen, Léopold M. Bajot, Michel Serraz, Vassil und Jivko neben vielen anderen in dieser erstenAuch Besucher, die Claus Zöllner von seinen Ausstellungen in Saarlouis kennen, zog es nach Dillingen Ausstellung dieser Art zu zeigen. Rund ein Dutzend der Künstler waren persönlich anwesend. Anklingen ließ der Bürgermeister, dass er sich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Claus Zöllner gut vorstellen könne. Dieser ließ durchblicken, dass man mit dem Lokschuppen eine neue Heimstatt für seine Ausstellungen gefunden habe, die man sehr gerne auch in Zukunft nutzen möchte.
Markus Uhl, der Staatssekretär Roland Theis vertrat, sagte in seinem Grußwort die ehemalige Industriehalle habe als Ausstellungsfläche einen besonderen Charme. Er würdigte das Bilder des bekannten belgischen Malers Léopold M. Bajot, sind u.a. im marokkanischen und im jordanischen Künigshaus zu findenEngagement Claus Zöllners, der dadurch dem Elysée Vertrag neues Leben einhauche und damit auch ein Motor der deutsch französischen Zusammenarbeit sei. Die Ausstellung zeichne sich durch eine große Vielfalt aus und zeige teilweise auch einen Querschnitt der europäischen Geschichte. Gregory Dufour erinnerte daran, dass die Liebe zur Kunst bereits beim 18 jährigen Claus Zöllner entstanden sei, als er die „Schule von Barbizon“ kennenlernte, ein Zusammenschluss von eng befreundeten Landschaftsmalern Frankreichs. Freundschaft und Kunst seien schon immer eng miteinander verbunden gewesen. Und diese Freundschaften seien Grundlage für die Zusammenarbeit von Zöllner mit vielen Künstlern.
Der Kunstsalon im Lokschuppen ist bis zum 12. August geöffnet und kann von Dienstag bis Donnerstag jeweils zwischen 11 und 18 Uhr besucht werden.

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