Gelungenes Comeback für Nani Ilmberger

Mit dem Sieg zufrieden. Mit dem Spiel allerdings nicht so ganz, das war das Fazit von Cheftrainer Ondrej Sykora nach dem 77:72 Sieg der Saarlouis Royals gegen die Flippo Baskets aus Göttingen. Zwar legten die Gastgeberinnen nach ihrem klaren Sieg ge0954gen die Angels aus Nördlingen unter der Woche ganz gut los, schafften aber keinen so deutlichen Blitzstart wie im letzten Spiel, so dass nach dem ersten Viertel mit 15:12 nur ein karger drei Punkte Vorsprung auf der Anzeigentafel zu lesen war. Und den egalisierten die Veilchen im zweiten Viertel, das sie mit 18:21 für sich entschieden,  somit  zur Pause einen Gleichstand erreichten und sich mit 33:33 zum Pausentee verabschiedete.
Dort gab es einige neue Anweisungen von Cheftrainer Sykora, die offenbar zunächst auf fruchtbaren Boden fielen – das dritte Viertel ging deutlich mit 21:13 an die Gastgeberinnen. Im letzten Viertel schienen dann einige der guten Vorsätze in Vergessenheit geraten zu sein, gleichzeitig legten die Göttingerinnen, angetrieben von ihrem manchmal lautstark0964en Trainer, einen Zahn zu und entschieden das letzte Viertel mit 23:26 für sich. Eine längere Unterbrechung gab es, als dieser einen auf der Anzeigentafel angeblich nicht angezeigten Punkt monierte. Längere Diskussionen mit dem Trainergespann und mit dem Team an der Anzeigentafel, dessen Arbeit auch durch manuelle Aufzeichnung unterstützt wird, ließen jedoch keinen Fehler erkennen – letztendlich hätte dieser eine Punkt auch nichts am Sieg der Royals geändert. „Nani“ Ilmberger hatte nach langer Verletzungspause infolge ihres Kreuzbandrisses ein gelungenes Comeback. Sie stand 18 Minuten auf dem Spielfeld und erzielte dabei 12 Punkte. Ondrej Sykora sagte dazu nach dem Spiel „Natürlich wird sie noch einige Spiele brauchen bis sie wieder ihre Bestform erreicht, das ist logisch nach so einer langen Verletzungspause. Aber man hat gesehen, dass sie eine deutliche V0966erstärkung für die Mannschaft ist und uns weiter helfen wird“.

Aus Bayern kam in der vergangenen Woche eine Nachricht, die Einfluss auf den Spielbetrieb hat: die Fireballs Bad Aibling haben mit sofortiger Wirkung ihre Damenmannschaft aus dem Spielbetrieb abgemeldet. Nach Auskunft des Vereins gab es nur noch sechs unverletzte Spielerinnen, mit denen ein Spielbetrieb nicht mehr möglich gewesen sei ohne die Gesundheit der Spielerinnen zu gefährden Parallel dazu gab es offensichtlich wirtschaftliche Schwierigkeiten. Den verbliebenen Spielerinnen hat man freigestellt, sich einem anderen Verein anzuschließen, was noch möglich ist, so lange das Transferfenster geöffnet ist. Bedauerlich ist, dass die Royals damit die zwei Punkte aus dem gewonnenen Spiel  gegen die Fireballs verlieren. Die Fireballs werden  auf den letzten Platz der Tabelle platziert und stehen somit als Absteiger bereits fest. Im laufenden Spielbetrieb wird somit nur noch ein Absteiger  ermittelt.

Erfolgreichste Werferinnen auf Seite der Royals waren Ariel Hearn mit 18 Punkten und 10 Rebounds vor King Fitzgerald mit 14 Punkten und 20 Rebounds sowie Nani Ilmberger mit 12 Punkten. Am erfolgreichsten auf Göttinger Seite waren Verdine Warner mit 18 Punkten und Cori Sharise Coleman mit 17 Punkten.
Das nächste Heimspiel der Royals ist ein Spiel in der dritten Pokalrunde, bei dem die heimische Mannschaft am 09.12. 2018 um 18 Uhr in der Stadtgartenhalle auf Keltern trifft.

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