Chorwurm in love war ein starkes Erlebnis

Gut besucht war das Konzert von „Chorwurm“ im Dillinger Lokschuppen, Im ersten Teil des Konzerts heizte Chorwurm mit Poptiteln einHeadline „Chorwurm in Love“. Doch bevor sich Band und Chor der Liebe zuwendeten, zeigte die Formation, dass sie auch im Pop gut zu hause ist und heizte die Stimmung mit Titeln wie „Rock me Amadeus“ von Falko oder „Barcelona“ ursprünglich von Freddie Mercury gemeinsam Im ersten Teil des Konzerts heizte Chorwurm mit Poptiteln einmit Montserrat Caballé gesungen oder „Celebration“ von Kool and the Gang an.

Nach diesem Vorprogramm begann dann das eigentliche Thema, die sich in Spielszenen und Songdarbietungen aufte2791ilte. Ein Griesgram, ein verbitterter älterer Geschäftsmann, Aldorius Grub will nichts von der Liebe wissen. Für ihn zählt nur Arbeit und Geld, das bekommt auch sein Mitarbeiter zu spüren. Seine Mißstimmung spült er mit Alkohol weg. Da erscheint ihm ein Geist, der ihn menschlicher machen will. Doch alle Versuche fruchten nichts, zunächst. Auch Titel wie „Verliebte Aldorius Grub willnichts von der Liebe wissenJungs“ (Purple Schulz) scheinen nichts zu bewegen ebenso wie das dramatische Chanson „Je suis malade“ (Lara Fabian) oder Herbert Grönemeyers „Männer“ etwas umgetextet. Vielleicht bewegt „It’s All coming Florence Mottier sang "Je suis malade"Back to me now“ von Meat Loaf langsam ein Umdenken oder auch die berühmte „Sex Machine“ von James Brown. So langsam kommt zu Vorschein, dass der alte Geizkragen nie den Verlust seiner großen Liebe verkraftet hat und eigentlich auf Zuneigung hofft. Zwischen den einzelnen Songdarbietungen finden immer wieder Spielszenen statt, die den langsamen Wandel der Denkweise verdeutlichen. Titel wie „Lady Marmalade“, „A whole new World“ oder „We are Family“ untermalen dies und leiten endgültig ein anderes Denken ein, untermalt mit dem Titel „Love ist he messageKonzerte von Chorwurm sind immer ein eindrucksvolles Erlebnis“. Zugabetitel wie „The Power of love“, ursprünglich von Frankie goes to Hollywood und dem bekannten Beatlestitel „All you need is love“ werden am Ende begleitet von einen kräftigen Applaus. Chorsound hat ein weiteres Mal bewiesen, dass die von Lothar Klockner vor über 40 Jahren gegründete Formation, die sich aus einer Band und einem 18köpfigen Chor zusammensetzt und jetzt von dem Pianisten Robert Müller geleitet wird – Lothar Klockner ist immer noch als Gitarrist dabei und hat auch viele Arrangements geschrieben – ein außergewöhnliches Ensemble ist. Ein Besuch seiner Konzerte lohnt sich allemal.

Print Friendly, PDF & Email