Geschäftsjahr 2018: Villeroy & Boch steigert Ergebnis um 7,6 %

Der Villeroy & Boch-Konzern hat seinen Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2018 um 2,0 % auf 853,1 Mio. € gesteigert. Erstmals darin enthalten sind Erlöse aus dem Lizenzgeschäft, die im Vorjahr als sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen wurden. Währungs- und lizenzbereinigt beträgt der Umsatzzuwachs 2,8 %. Negative Wechselkurseffekte resultierten vor allem aus Abwertungen der Schwedischen Krone, des Russischen Rubels, des US-Dollars und des Chinesischen Renminbis. Präsentiert wurde das Ergebnis des Geschäftsjahres 2018 der Villeroy & Boch AG von Dr. Markus Warncke (Vorstand Finanzen) und Frank Göring (Vorstandsvorsitzender). Dr. Markus Warncke (Vorstand Finanzen) und Frank Göring (Vorstandsvorsitzender) präsentierten das Ergebnis des Geschäftsjahres 2018 der Villeroy & Boch AG. Foto: V &B. 2019

EBIT um 7,6 % über Vorjahr
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Konzerns verbesserte sich im Geschäftsjahr 2018 um 7,6 % auf 53,6 Mio. €. Gründe hierfür waren vor allem die sehr gute Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Unternehmensbereichs Bad und Wellness sowie ein effektives Kostenmanagement. Überproportional stark hat sich das Konzernergebnis mit einem Anstieg von 13,8 % auf 33,9 Mio. € verbessert. Wesentliche Gründe dafür waren die positive operative Geschäftsentwicklung und die im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Steuerquote von 31,1 %. Von der positiven Geschäftsentwicklung hat auch die Eigenkapitalquote profitiert. Sie legte um 2,4 Prozentpunkte auf 30,7 % zu.

Der Auftragsbestand betrug zum 31. Dezember 2018 59,8 Mio. €. Auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness entfielen 48,7 Mio. €, auf den Unternehmensbereich Tischkultur 11,1 Mio. €. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahresbestand (107,0 Mio. €) ist vorrangig auf den Bereich Sanitärkeramik zurückzuführen: Dank getätigter Investitionen wurden Lieferzeiten deutlich reduziert, wodurch Kunden mit geringerem Vorlauf bestellen konnten. Damit liegt der Auftragsbestand wieder auf dem langjährigen Durchschnittsniveau.

Investitionen, Dividende
Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 43,6 Mio. €. Mit 86,5 % entfiel der Großteil der Investitionen auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness. Dabei lag der Fokus in der Anschaffung neuer
Produktionsanlagen für die Sanitärkeramik-Werke im In- und Ausland. Im Unternehmensbereich Tischkultur flossen die Investitionen schwerpunktmäßig ebenfalls in neue Produktionsanlagen sowie in die Optimierung des Einzelhandelsnetzes.

Einschätzung – Geschäftslage
„Ich freue mich, dass wir unseren Umsatz und das Ergebnis in 2018 erneut steigern konnten. Auch wenn wir für 2019 nur von einem moderaten weltwirtschaftlichen Wachstum ausgehen, schätzen wir das Marktumfeld für unser Unternehmen als grundsätzlich intakt ein. Deshalb gehen wir von einer Steigerung unseres Konzernumsatzes um 3 bis 5 % aus“, erklärt Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG.

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