Royals auf der Zielgeraden – Wenn nicht jetzt, wann dann?

Im Tabellenkeller der 1. DBBL geht es turbulent zu. Nachdem Bad Aibling während der laufenden Spielzeit seine Mannschaft aus dem Spielbetrieb genommen hat und somit als erster Absteiger feststeht, geht es für die übrigen vom Abstieg bedrohten Vereine nun darum zu zeigen, wer den längsten Atem hat.
Unmittelbar bedroht als zweiter Absteiger sind vor allem die Saarlouis Royals, die ChemCats Chemnitz und Eintracht Braunschweig. Theoretisch können auch noch Nördlingen und Göttingen in den Abstiegsstrudel geraten, beide haben jedoch bereits 10 Punkte und somit 5 Punkte Vorsprung vor Saarlouis. Die Royals haben damit zur Zeit die schlechteste Ausgangsposition. Die Mannschaft von Headcoach Ondrej Sykora hat jedoch am vergangenen Wochenende bei der knappen Niederlage in Marburg ein echtes Zeichen gesetzt und einmal mehr demonstriert, was in ihr steckt.
Nicht minder souverän war das Auftreten des LionPride aus Braunschweig in Wasserburg. Auch als Konkurrent muss man Braunschweig zu der guten Leistung und dem verdienten Sieg gratulieren.
Chemnitz hingegen schwächelte zuhause gegen Freiburg und bot über die gesamte Spielzeit nur eine durchwachsene Leistung.
Am kommenden Sonntag kommt es um 16.00 Uhr in der Stadtgartenhalle in Saarlouis zu einem ersten Showdown des Tabellenletzten Saarlouis und des Vorletzten Chemnitz. Das Hinspiel hatten die Royals knapp mit 78:73 gewonnen. Unter der Woche gab Saarlouis bekannt, dass man sich nach der Spanierin Diaz-Brito auch vom zweiten Neuzugang Christina Gaskin wieder getrennt hat. Beide Spielerinnen erfüllten nicht die in sie gesetzten sportlichen Erwartungen. Vorausgesetzt, es verletzt sich niemand, spielen die Royals bis zum Saisonende mit einer 9er-Rotation. Man muss also kein Prophet sein, um zu sagen, dass das Spiel gegen Chemnitz bereits vorentscheidenden Charakter hat.

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