„Spielen ohne Altersgrenzen“ im AWO Seniorenzentrum Lebach gestartet – Bürgermeister Brill ist Schirmherr

Das AWO Seniorenzentrum Lebach, das unter der Leitung von Einrichtungsleiter Wolfgang Hermann und Pflegedienstleiterin Helga Maxmini steht, zeichnet sich immer wieder durch neue Ideen aus. „Spielen ohne Altersgrenzen“ ist eine solche Idee, die jetzt verstärkt inBürgermeister Klauspeter Brill übernahm die Schirmherrschaft für die Aktion "Spielen ohne Altersgrenzen" das Programm der Einrichtung übernommen wurde – dieser Gedanke war so überzeugend, dass Bürgermeister Klauspeter Brill spontan die Schirmherrschaft übernommen hat. Kürzlich fand eine Veranstaltung dieser Reihe im Gelände des AWO-Zentrums statt, an der Bürgermeister Brill teilnahm. In seiner Rede begrüßte die Initiative, die die ältere Menschen mit Kinder zusammenbringt und einen doppelten Gewinn mit sich bringt: zum einen kommen Kinder mit Menschen in Kontakt, die in einem Seniorenzentrum leben, zum anderen bringen die Kinder etwas Lebensfreude in den Alltag der Bewohner. Klauspeter Brill nannte dies eine hervorragende Idee, die hohe Anerkennung verdiene.
An der Veranstaltung nahmen Kinder aus dem Kindergarten St. Marien teil, der schon länger mit dem AWO Seniorenzentrum zusammenarbeitet, ebenso wie die AWBeim Entchenangeln war Geschicklichkeit gefragt 4277O Tagesgruppe. Während die Kindergartenkinder, zu denen auch die Kinder von St. Donatus kommen, spielerisch jung und alt miteinander verbinden sollen, lernen die Kinder aus der Tagesgruppe, die zwischen 8 und 13 Jahre alt sind auch einfache Handreichungen und dürfen nach entsprechender Anleitung auch mal behinderte Menschen mit dem Rollstuhl transportieren.
Bei dem Besuch von Bürgermeister Brill waren Spiele mit den Kindergartenkindern angesagt: Entchen angeln aus einem Plantschbecken und Stiefelweitwurf standen auf dem Programm. Während beim ersten Spiel Geschicklichkeit gefragt war, ging es beim zweiten Spiel eher um Kraft. Ein Steppke, vier, vielleicht fünf Jahre alt,Beim Stiefelweitwurf war dann mehr die Kraft gefordert donnerte seinen Wurfstiefel ins Gebüsch, der weiteste Wurf. Daneben saß mit 96 Jahren die älteste Bewohnerin des Zentrums im Rollstuhl, sie schaffte nur die Hälfte der Distanz und sagte etwas mutlos „So etwas schaffe ich nicht mehr“. Die Pflegerin, ermunterte sie „Machen Sie doch noch einen Versuch“. Zunächst wollte die Seniorin nicht, aber dann wagte sie es doch…. und ihr Wurf flog ebenfalls bis ins Gebüsch! „Ich hab‘s genau so weit geschafft“ jubelte sie“ und wuchs förmlich in ihrem Rollstuhl.
Nach dem Spiel stand eine Stärkung an, es wurde gegrillt und Rostwürste wurden anschließend mit Begeisterung vertilgt.
Es bestätigte sich, die Kinder bringen Lebensfreude in den Alltag der Bewohner. Regelmäßige Zusammenkünfte sind jetzt angesagt, die Tagesgruppe kommt zwei Mal im Monat in das Seniorenzentrum, die Kindergartenkinder sollen zumindest einmal im Quartal zu Gast sein.

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