Trotz Niederlage ein beachtliches Ergebnis für die Diamonds

Im letzten Spiel der Punktrunde war der Tabellenzweite der zweiten Damen Basketball Bundes Liga, die Falcons Bad Homburg bei den Diamonds zu Gast. Der Tabellenzweite gegen den Tabellenvorletzten, eine klare Angelegenheit sollte man meinen. Aber wie heißt es so schön „Wenn Du denkst Du denkst, dann denkst Du nur Du denkst“. Einigermaßen klar aus Sicht der Falcon verlief nur das erste Viertel, das die Bad Trotz Niederlage ein beachtliches Ergebnis für die DiamondsHomburgerinnen mit 9:14 gewannen. Bereits im zweiten Viertel machten die Spielerinnen der SG den Kurstädterinnen aus Hessen zu schaffen, die dieses Viertel nur mit einem Punkt Vorsprung für sich entschieden und mit einer 19:25 Führung in die Pause gingen. Auch nach der Pause schafften es die körperlich robusteren Hessinnen nicht sich frei zu spielen. Viertel drei endete 19:19 unentschieden. Im letzten Viertel musste somit die endgültige Entscheidung fallen. Das Spiel wogte hi und her, keiner der beiden Mannschaften gelang es sich entscheidend abzusetzen. Schließlich gewann der Tabellenzweite das Viertel wiederum hauchdünn, mit einem Punkt Vorsprung mit 12:13 und nahm somit Sieg und Punkte mit 50:57 mit in die 55 000 Einwohner Stadt, die in den Taunusausläufern nördlich von Frankfurt liegt. Für die Diamonds war es trotz der Niederlage ein beachtliches Ergebnis hatte man doch in der Vorrunde bei den Bad Homburgerinnen mit 72 Punkten Differenz eine deftige Niederlage eingefahren. Für die Diamonds war einmal mehr Wendion Bibbins mit 18 Punkten und 10 Rebounds erfolgreichste Korbschützin vor Gina Groß, die 9 Punkte erzielteGina Groß (r.) erzielte 9 Punkte und war damit zweiterfolgreichste Werferin in diesem Spiel

Für die SG Dillingen/Saarlouis Diamonds ist die Punktspielrunde damit zu Ende. Die Mannschaft, die unverhofft in die zweite Basketball Bundesliga der Damen aufgestiegen war, hat sich achtbar geschlagen. Aufgrund der späten Entscheidung konnte das Team erst relativ spät mit den Vorbereitungen beginnen und konnte sich demgemäß nur begrenzt verstärken. Dem kam allerdings entgegen, dass man von Anfang an beschlossen hatte ohne Verschuldung auszukommen und mit begrenzten finanziellen Mitteln arbeitete. Am Anfang tat man sich schwer, doch im Verlauf vor allem der Rückrunde hat sich das Team gefunden, was sicherlich auch auf die gute Arbeit des Trainerteams um Chefcoach Rouven Behnke mit CoTrainerin Anne Baldauf und CoTrainer Alihan Aray zurückzuführen ist. Zu den Säulen der Mannschaft gehörte – wie bereits in der Vergangenheit Myrielle Platte -, hinzugekommen waren Gina Groß, die viele Jahre bei den Royals Erfahrung sammeln konnte und Sarah Belzer ebenfalls von den Royals sowie im Verlauf der Saison Fee Zimmermann, die gleichfalls von den Royals kam. Eine ganz wichtige Verstärkung war die Amerikanerin Wendion Bibbins, die zahlreiche Punkte und Rebounds erzielte und letztendlich einer der Garanten dafür war, dass die Diamonds schlußendlich die rote Laterne abgeben konnten und nunmehr in den in Kürze anstehenden Playdowns den Klassenerhalt schaffen können. An den Playdowns nehmen regulär die Mannschaften teil, die die Plätze 9 bis 12 am Ende der Punktrunde belegen. Da in diesem Jahr jedoch nur 11 Mannschaften gemeldet waren, sind es diesmal nur drei Mannschaften, eben die Diamonds, sowie Speyer-Schifferstadt und Mainz. Die Diamonds müssen nur eine der beiden Mannschaften hinter sich lassen um den Klassenerhalt zu schaffen

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