Zu Ende ist alles erst am Schluss – ein Film in schillernden und bezaubernden Farben

Der Landkreis Merzig-Wadern und die Filmfreunde der Lichtspiele Wadern e.V. zeigen den Mehrgenerationenfilm „Zu Ende ist alles erst am Schluss“ nach dem traurig-optimistischen Roman „Les Souvenirs“ von David Foenkinos.
Der Film läuft am 17. April sowie am 18. April, jeweils um 20 Uhr, und am 19. April, um 17 Uhr in den Lichtspielen Wadern, Oberstraße 10, 66687 Wadern.
Die Filmfreunde der Lichtspiele Wadern e.V. sind Akzeptanzpartner der saarländischen Ehrenamtskarte. Besitzer der saarländischen Ehrenamtskarte erhalten bei Vorlage der Karte eine Ermäßigung von einem Euro auf den normalen Eintrittspreis.

Zum Inhalt:

Die frisch verwitwete Mutter soll ins Altersheim, dem Sohn fällt der Übergang in die Rente schwer, und der Enkel scheint sein Leben zu verbummeln – Jean-Paul Rouve hat einen Film in guter alter französischer Tradition geschaffen: der Blick aufs Leben ist melancholisch, aber nie deprimierend, die Tonart ist versöhnlich, aber nie banal. Plakat Zu Ende ist alles erst am Schluss
Romain Esnard ist jung und hat das Leben noch vor sich. Sein Vater Michel ist Postbeamter alter Schule und geht gerade in Rente. Seine geliebte Großmutter Madeleine musste jüngst ins Seniorenheim und sein Opa ist gerade gestorben. Eigentlich interessiert sich Romain für Literatur und vielleicht möchte er auch ein Buch schreiben, doch die ganz normalen Familiengeschichten halten ihn in Atem. Das Seniorenheim findet Oma Madeleine so scheußlich, dass sie urplötzlich Reißaus nimmt und spurlos verschwindet. Familie Esnard, beziehungsweise das, was von ihr übrig ist, gerät in noch größeren Aufruhr. Vater Michel, ohnehin konsterniert über den eigenen Ausstieg aus dem Leben, kriegt einen Wutanfall nach dem nächsten. Und Romains Mutter erklärt, dass sie die Scheidung will.
Eines Tages findet Romain in seinem Briefkasten eine Postkarte und darin einen kleinen Hinweis, an welchem Ort nach Madeleine zu suchen ist. Romain macht sich auf den Weg in die Normandie und begegnet nicht nur einem unverhofften Tankstellenorakel, das Auskunft über die große Liebe gibt, sondern auch Erinnerungen an erste und späte Dinge des Lebens.
„Monsieur Claude“-Star Chantal Lauby und der französische Komödienheld Michel Blanc zeigen sich in diesem unbeschwerten und turbulenten Erinnerungsfamilienabenteuer von ihrer besten Seite. Das Leben ist eine ernste Angelegenheit – „Zu Ende ist alles erst am Schluss“ lässt es uns in den gleichermaßen schillernden und bezaubernden Farben sehen, die zwischen Vergangenheit und Zukunft herrschen.

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