Impfzentrum der Bundeswehr in Lebach ist geschlossen

Dank und Anerkennung beim Abschluss Appell

Wie die Impfzentren in Saarlouis, Saarbrücken und Neunkirchen hat auch das Impfzentrum der Bundeswehr am Standort Lebach am 30. September 2021 seine Tore geschlossen. Auf Antrag des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MSGFF) war in der dortigen Graf-Haeseler-Kaserne ein viertes Impfzentrum für das Saarland errichtet worden und wurde sieben Monate lang von der Bundeswehr betrieben. Die Leitung des Impfzentrums der Bundeswehr übernahm – wie an den anderen drei Impfstandorten im Saarland – das MSGFF. Daher verabschiedete Gesundheitsministerin Monika Bachmann – zusammen mit Gesundheitsstaatssekretär Stephan Kolling und dem Lebacher Bürgermeister Klauspeter Brill – nun die letzten vor Ort eingesetzten Soldatinnen und Soldaten sowie Abordnungen der in der Vergangenheit eingesetzten Abschlussappell bei der Schließung des Impfzentrums der Bundeswehr in Lebach. Unser Foto zeigt `(vrnl) Oberst Mathias Reibold, Gesundheitsministerin Monika Bachmann, Bürgermeister Klauspeter Brill und Staatssekretär Stephan KollingDienststellen und Einheiten im Rahmen eines Abschlussappells im Lebacher Impfzentrum. „Die Bundeswehr im Saarland unterstützt die zuständigen Behörden auf dem Weg aus der Pandemie und zum Schutz der saarländischen Bevölkerung. Diese Unterstützung bestand seit 1. März nicht nur aus Personal und Material, sondern auch mit Infrastruktur. Mit dem ersten 24/7-Impfzentrum bundesweit trug die Bundeswehr einen wesentlichen Teil zum Erfolg des saarländischen Impfmarathons bei. Wir sind der Bundeswehr und ihren Soldatinnen und Soldaten sehr dankbar für deren tatkräftige Unterstützung in diesem Bereich der Pandemiebewältigung“, betonte Gesundheitsministerin Bachmann. Sie hob hervor, dass die Bundeswehr einen wesentlichen Teil zum Erfolg des saarländischen Impfmarathons beigetragen habe.

Auch der Lebacher Bürgermeister Klauspater Brill würdigte in einer Dankesrede im Rahmen des Abschlussappells die Arbeit der Soldaten im Lebacher Impfzentrum und dankte ihnen für ihren Einsatz.

„Die Bundeswehr hat in den zurückliegenden Monaten die zuständigen Behörden im gemeinsamen Kampf gegen COVID-19 zum Schutz der saarländischen Bevölkerung nicht nur mit Personal und Material, sondern auch mit Infrastruktur unterstützt. Unser Auftrag ist damit vorerst beendet. Sollten die Corona-Zahlen jedoch erneut steigen, stehen wir selbstverständlich wieder zur Verfügung“ betonte der Kommandeur des Landeskommando Saarland, Oberst Matthias Reibold, am letzten Betriebstag des Lebacher Impfzentrums. „In unserem Impfzentrum wurden in den vergangenen 214 Tagen – teilweise rund um die Uhr – über 125.000 Impfungen im Auftrag des saarländischen Gesundheitsministeriums verabreicht. Dabei waren bis zu 120 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz, zeitweise rund um die Uhr. Dabei waren am Standort Lebach in den letzten Wochen und Monaten nicht nur Soldatinnen und Soldaten als ‚Helfende Hände‘ sondern auch medizinisches Fachpersonal der Bundeswehr im Einsatz.“
Oberst Mathias Reibold (l ) überreichete eine Dankesurkunde an Oberfeldarzt Dr. Oliver Wiß (zweiter von links) für hervorragenden und vorbildichen Dienst
Oberst Mathias Reibold hob zum Abschluss des Appells die Leistung von Oberfeldarzt Dr. Oliver Wiß, hervor, der das Impfzentrum geleitet hatte. Er überreichte ihm für den hervorragenden und jederzeit vorbildlichen Dienst im Lebacher Impfzentrum der Bundeswehr der Bundeswehr eine Dankesurkunde.
In den saarländischen Impfzentren waren bis Ende September noch bis zu 59 Soldaten sowie im zentralen Corona-Testzentrum des Saarlandes auf dem ehemaligen Saarbrücker Messegelände bis zu zwölf Soldaten eingesetzt. Die Bundeswehr im Saarland unterstützt die saarländischen Behörden auch über den September hinaus noch im Rahmen von zwei Amtshilfeanträgen: Bis zu zehn Soldaten werden bis 9. Oktober in den Kontaktnachverfolgungsteams von zwei saarländischen Gesundheitsämtern eingesetzt.

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