Verkehrsministerin Anke Rehlinger besuchte Grundschule Ensdorf

Laufbus soll hier richtiges Verhalten im Straßenverkehr vermitteln

Sicher auf dem Weg zur Schule: Fußgängerinnen und Fußgänger sind die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr. Kinder sind auf unseren Straßen besonders gefährdet, weil sie Gefahren meist noch nicht richtig einschätzen können und obendrein leicht zu übersehen sind. Der Laufbus der Grundschule Ensdorf ist ein Projekt, das Schülerinnen und Schülern das richtige Verhalten im Straßenverkehr vermitteln will.

Verkehrsministerin Anke Rehlinger besuchte kürzlich die Grundschule in Ensdorf, um sich ein Bild vom Laufbusprojekt der Schule zu machen. Laufbusse sind Gruppen von Schülerinnen und Schülern, die den Schulweg gemeinsam zu Fuß zurücklegen und dabei Rehlinger besucht Laufbusprojekt Ensdorf b(2)von Erwachsenen oder älteren Schülern begleitet werden. Die Kleinen lernen von den Großen, wie sie sich richtig im Straßenverkehr verhalten und sind gleichzeitig als gut sichtbare Gruppe sicherer im Straßenverkehr unterwegs. Ministerin Rehlinger traf sich dazu am frühen Morgen mit den Schulkindern, deren Eltern und den Ideen-geberinnen und Ideengebern des Projektes an einer Laufbus-Haltestelle. Im Gepäck hatte die Ministerin weitere Utensilien, mit denen die Schülerinnen und Schüler noch besser sichtbar sind: Sie verteilte reflektierende Leibchen, Armbänder und Katzenaugen für die Schulranzen. Anschließend ging es zu Fuß mit dem Laufbus zur Schule. Bürgermeister Jörg Wilhelmy begleitete die Gruppe ebenfalls.

„Der Laufbus ist eine schöne Idee mit vielen Vorteilen“, sagte die Ministerin, „ein Projekt, von dem ich hoffe, dass es saarlandweit Schule macht! Die Kinder sammeln Erfahrungen, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält und sicher bewegt. In der Gruppe macht das natürlich mehr Spaß als alleine. Kinder sind unser höchstes Gut, und gleichzeitig die Schwächsten im Straßenverkehr. Deshalb ist es mir nicht nur als Verkehrsministerin, sondern auch als Mutter eines schulpflichtigen Kindes ein besonderes Anliegen, dass solche Projekte häufiger zum Einsatz kommen.“

Der Laufbus soll unter anderem das hohe Aufkommen von sogenannten Elterntaxis vor dem Schulgebäude reduzieren. Auch in anderen saarländischen Kommunen gibt es solche Laufbusprojekte sagte Bürgermeister Jörg Wilhelmy: „Wir sehen mit dem Projekt die Chance, dass Kinder mit ihrem ganz persönlichen Einsatz in dem Projekt, den Erwachsenen in Sachen Verkehrssicherheit und Umweltbewusstsein ein Vorbild sind.“

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