SHG-Klinikum Merzig ist für Ernstfall gerüstet

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und der Bürgermeister der Kreisstadt Merzig, Marcus Hoffeld, besuchten am vergangenen Dienstag das SHG-Klinikum in Merzig.
Während ihres Besuches konnten sich Schlegel-Friedrich und Hoffeld im Beisein des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. med. Matthias Strittmatter und des Geschäftsführers Bernd Mege davon überzeugen, dass die Vorbereitungen des SHG-Klinikums bezüglich kommender Coronavirus-Patienten vorbildlich ablaufen.
Das SHG-Klinikum hat neben der normalen Aufnahme von Patienten eine Triage für Coronavirus-Patienten eingerichtet. Die Triage wird mit Katastrophenschutzkräften aus den Hilfsorganisationen unterstützt, wofür die Leitung des SHG Klinik Merzig auf Anstieg der Patienten Zahlen gut vorbereitetSHG-Klinikums sehr dankbar ist.  Außerdem wurden zusätzliche Plätze für mögliche Corona-Patienten geschaffen.

Durch die neuen Maßnahmen können Patientenströme nun getrennt und die Patienten bestmöglich behandelt werden. Prof. Dr. med. Strittmatter und Bernd Mege betonten ausdrücklich, dass die Notversorgung gewährleistet ist und Notfallpatienten wie gewohnt versorgt werden.
„Die umfangreichen Vorbereitungen des SHG-Klinikums in Merzig zeigen uns, dass wir gut auf einen Anstieg der Patientenzahlen vorbereitet sind“, betonen Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und Bürgermeister Marcus Hoffeld.
Die Landrätin und der Bürgermeister danken den Verantwortlichen der SHG und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums für ihren Einsatz im Sinne der Patienten.
„Es zeigt sich, dass unser Klinikum mit seinen Mitarbeitern auch in Ausnahmesituationen hervorragend aufgestellt ist“, sagen beide Verwaltungschefs abschließend.

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Info: Nach Wikipedia Erklärung versteht man unter Triage, von französisch trier ‚sortieren‘, ‚aussuchen‘, ‚auslesen‘), deutsche Bezeichnung auch Sichtung oder Einteilung, ein nicht gesetzlich kodifiziertes oder methodisch spezifiziertes Verfahren zur Priorisierung medizinischer Hilfeleistung, insbesondere bei unerwartet hohem Aufkommen an Patienten und objektiv unzureichenden Ressourcen. Die aufgeschobene beziehungsweise abwartende medizinische Hilfe ist in diesem Fall unvermeidlich. Ohne eine strukturierte Triage (Einstufung) besteht die Gefahr einer politisch oder ideologisch motivierten, unethischen Selektion. Strukturierte Triage-Instrumente werden auch in Notaufnahmen eingesetzt und dort auch als Ersteinschätzung bezeichnet.
Die Triage wird derzeit auch im Elsass, vor allem in Straßburg eingesetzt, wo Beatmungsgeräte nicht mehr für 80jährige eingesetzt werden. Stattdessen verwendet man Opiate und bereitet eine schnelle Sterbebegleitung vor.

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