Marburg ließ den Diamonds keine Chance

Endergebnis: 49:115 (13:55).

Das Pokalspiel machte den Unterschied zwischen einem Topteam der 1. Basketball-Bundesliga undAm Ball Romy Brück, einer der Lichtblicke im Team der Diamonds einem Zweitligateam, das sich nach einem kräftigen Aderlass erst noch finden muss, deutlich. Die Gäste aus Marburg zeigten vom ersten Viertel an, wo der Hammer hängt und fuhren am Ende einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. Alle zehn BC-Spielerinnen punkteten, acht von ihnen zweistellig. Mit einem 17:0-Lauf (6. Minute) setzte Hessens einziger Erstligist im Damen-Basketball ein erstes Ausrufezeichen. Mit 7 : 27 schufen sie sich bereits im ersten Viertel Respekt, den die Gastgeberinnen nicht mehr ablegen sollten. Bereits im ersten Viertel kamen alle zehn mitgereisten BC-Spielerinnen zum Einsatz, darunter die Debütantinnen Selma Yesilova (gleich mit einem Dreier) und Jasmin Weyell. Auch das zweite Viertel ging mit 6:28 an die hessischen Gäste. Bereits kurz vor dem Seitenwechsel erreichten die Gäste die 50-Punkte-Marke (50:11).

LAuch Riley Popplewell, Neuerwerbung aus den USA, scheint sich gut einzufügenediglich das dritte Viertel konnten die Gastgeberinnen mit 22:27 einiger-maßen ausgeglichen gestalten. Doch -im letzten Durchgang legten die Marburgerinnen nochmal nach. In der 36. Minute machte Yesilova den „Hunderter“ voll (101:43). Doch auch damit waren sie noch nicht zufrieden. Sie gaben weiter Gas und holten sich auch das letzte Viertel mit 14 : 33, so dass am Ende ein überaus deutlicher – und verdienter – Sieg mit 49:115 auf der Anzeigentafel stand. Topscorerin der Partie war Marburgs Nationalspielerin Alex Wilke (21 Punkte/3 Dreier).

Es wartet also noch reichlich Arbeit auf Diamonds Trainer Rouven Behnke. Der Marburger Trainer Christoph Wysocki hingegen konnte erklärten: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben sehr konzentriert gespielt und nur im dritten Viertel ein bisschen nachgelassen. Wir können noch nicht 40 Minuten lang die Aggressivität aufrechterhalten, aber waren nie lässig. Im letzten Viertel haben wir wieder einen guten Job gemacht“.

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