In der Domstadt gab es für die SG Diamonds nix zu holen – Speyer siegte deutlich

Hatte man eine Woche zuvor nach dem locker gewonnenen Spiel gegen Bamberg den Eindruck, dass sich der Sand im Getriebe der SG Diamonds verflüchtigt hatte, so wurde man in Speyer eines Besseren belehrt. Zwar konnte man anfangs noch leidlich mithalten, dennoch ging Viertel eins mit 22:16 und Viertel zwei mit 21:15 verloren, so dass man zur Pause beim Spielstand von 43:31 zwölf Punkte zurück lag, Auch nach der Pause als Speyer einen Gang zurückschaltete, gab es kein Durchstarten sondern eher ein Hinterherlaufen – auch der dritte Spielabschnitt ging mit 11:10 an die Gastgeberinnen. Vollends von der Rolle war man dann im letzten Viertel, als die Mannschaft komplett einbrach. Vor allem Bianca Helmig im Speyrer Team traf jetzt fast nach Belieben von der Dreierlinie und erzielte am Ende sechs Dreier. Auch eine bekannte Schwäche, der Defensivrebound feierte fröhliche Urständ – die Rebounds landeten zumeist bei Speyer. Auch die Treffsicherheit ließ bei den Diamonds zu wünschen übrig. LedPOAiglich Kira Barra mit guten 14 Punkten und Simone Sill mit 12 Punkten blieben im Bereich ihrer Möglichkeiten. Alle andere Spielerinnen lagen am Ende zwischen Null und fünf Punkten. Auch Cheftrainer Rouven Behnke, der meinte „in den ersten beiden Vierteln waren wir auf Augenhöhe“ hatte keine Erklärung für den Leistungseinbruch in der Schlussphase des Spiels. Ob die Gewissheit, dass es in diesem Jahr keine Absteiger gibt, verhindert hat, dass man im letzten Viertel noch einmal Vollgas gab, sei einmal dahin gestellt. In der Tabelle liegen zwar noch drei Mannschaften hinter den Diamonds, aber diese haben deutlich weniger Spiel auf ihrem Konto, könnten also die Sportgemeinschaft noch überholen. Selbst wenn es keinen Absteiger gibt, wäre eine Platzierung oberhalb von den Abstiegsplätzen für das Image sicher Balsam. Am kommenden Samstag kommen die Rhein Main Baskets um 17.30 Uhr in die Sporthalle West nach Dillingen, sicher eine Gelegenheit etwas für die Aufbesserung des Images zu tun.

Der Vollständigkeit halber: das Spiel endete 76:47 für den TSV Speyer Schifferstadt, erfolgreichste Werferinnen für Speyer waren Bianca Helmig (18) mit 24 Punkten und Annika Holzschuh (19) mit 16 Punkten.

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