Mark Lattwein gewinnt Medaille bei den „WorldSkills“

Mark Lattwein ist bescheiden, wenn er von seinen Erfahrungen der letzten Monate berichtet: „Wenn man mich danach fragt, erzähl‘ ich natürlich sehr gerne davon. Aber ich hab’s jetzt nicht an die große Glocke gehängt“, sagt der 20-jährige Mechatronik Azubi in einem Gespräch mit Landrat Patrik Lauer über seine Teilnahme an den „WorldSkills 2019“, den Weltmeisterschaften der Berufe. Diese wurden vom 22. bis zum 27. August im russischen Kazan ausgetragen. Doch eigentlich hätte er allen Grund dazu: der Azubi, der aus Piesbach kommt, errang zusammen mit seinem Teamkollegen den dritten Platz in der Disziplin „Industrie 4.0“ der „FutureSkills“ – einem besonderen Teil der WorldSkills, bei dem Zukunftstechnologien im Fokus stehen. Damit sicherte er eine von drei Medaillen der deutschen Nationalmannschaft . Landrat Patrik Lauer gratulierte Mark Lattwein und seinem Ausbilder Simon Kiefer (vlnr)) zur gewonnen Medaille bei den Weltmeisterschaften der Berufe.
Landrat Patrik Lauer war beeindruckt von den Leistungen des jungen Mannes: „Junge Spitzenhandwerker wie Mark Lattwein dienen anderen Jugendlichen als Vorbild und zeigen, dass es sich lohnt, sich für den Heimatbetrieb einzusetzen. Der Landkreis Saarlouis als Industrielandkreis kann von derart kompetenten Fachkräften nur profitieren“, sagte der Landrat. Auch lobte er Lattweins Ausbildungsbetrieb, die Festo AG & Co. KG, für die ausgezeichnete Unterstützung ihrer Azubis.
Ausbilder Simon Kiefer bedankte sich beim Landrat für das Interesse an Weltmeisterschaften der Berufe. „In anderen Ländern genießt die Veranstaltung ein wesentlich höheres Ansehen, in Russland war das ein nationales Event.“ Deshalb freue er sich, dass junge Spitzenhandwerker wie Mark Lattwein auch in Deutschland vermehrt die Anerkennung erhielten, die ihnen gebührt.
Zum Abschluss des Gesprächs fragte der Landrat, wohin Mark Lattweins Reise in Zukunft gehen solle. „Zuerst einmal die Ausbildung beenden. Danach ist ein duales Studium bei Festo sehr interessant“, lautete die selbstsichere Antwort des jungen Mechatronikers.

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