Ausstellung Saarhundert in der Kreisstadt Merzig zu Gast

„Die Geschichte unseres Landes mit all ihren positiven und negativen Ereignissen darf nicht in Vergessenheit geraten“, betonte Bürgermeister Marcus Hoffeld bei der Eröffnung der Ausstellung „Saarhundert“. Die Kreisstadt Merzig sei sehr stolz, dass sie als erste Kommune die Ausstellung über die 100-jährige Geschichte des kleinsten Bundeslandes der Bundesrepublik Deutschland interessierten Bürgerinnen und Bürgern präsentieren darf. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich unter anderem der Erste Beigeordnete Dieter Ernst, die Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, der Merziger Ortsvorsteher Alexander Boos sowie Vertreter des Stadtrates und der Beiräte.
Musikalische Eröffnung mit Eddi Zaubefinger und zwei 3. Klassen der Grundschule SaargauEine neue Foto-Aktion, die besonders Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen soll, stellte der Verwaltungschef ebenfalls vor. Unter dem Motto „#saarhundert_merzig“ werden die Menschen aufgefordert, miteinander in den Dialog zu treten und Bilder aus dem Gebiet der Kreisstadt Merzig, die in den vergangenen 100 Jahren entstanden sind, mit den dazugehörigen Geschichten über Facebook und Instagram zu teilen.
Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung vom Feuerwehr-Chor „Die Funkentöter“ aus Brotdorf, die das „Steigerlied“, die heimliche Hymne des Saarlandes, im Gepäck hatten sowie den beiden 3. Klassen der Grundschule Saargau, die mit Eddi Zauberfinger „Saarvoir vivre – Hier bei uns im Saarland“ darboten. Sarah Klemm ergänzte das Programm mit einem selbstgeschriebenen Gedicht, das die Geschichte des Saarlandes, aber auch die Menschen, die dort leben, kurz zusammenfasst. Zudem gab es die Möglichkeit, sein Wissen beim Quiz des Saarländischen Rundfunks auszuprobieren.
Marcus Hoffeld bedankte sich bei allen Mitwirkenden. Seinen besonderen Dank sprach er dem Fachbereich „Öffentlichkeitsarbeit“ aus, der diese Veranstaltung unter Federführung von Sarah Klemm organisiert hatte.
Die Ausstellung, die noch bis 13. März 2020 zu den üblichen Öffnungszeiten im Foyer des Neuen Rathauses besichtigt werden kann, zeigt die verschiedenen Dimensionen und Entwicklungsstufen der saarländischen Geschichte mit besonderem Augenmerk auf Eigenständigkeit und europäische Integration.

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