Die Fallschirmjäger und Luftlander der Luftlandebrigade 1 „Saarland“ trainieren wieder

Bei geeignetem Wetter wird die Luftlandebrigade 1 „Saarland“ in der kommenden Woche, vom 8. bis zum 10. Juni, einen Fallschirmsprungdienst aus niedriger Höhe, den sogenannten Automatik-Sprung, durchführen. Gestartet und gelandet wird mit dem Auf dem Flugplatz Düren steht das von der Bundeswehr genutzte Transportflugzeug M28 Skytruck für die Fallschirmspringer der Luftlandebrigade 1 startbereit. Aus diesem werden die Soldatinnen und Soldaten ihr Automatik-Sprungtraining in den kommenden Tagen absolvieren. Transportflugzeug M28 Skytruck auf dem Flugplatz in Wallerfangen-Düren. Landezone der Fallschirmspringer werden die Felder unmittelbar beim Flugplatzgelände sein.
Zu den Kernaufgaben der Luftlandebrigade 1 gehört unter anderem die Durchführung von Luftlandeoperationen. In einer solchen können die Fallschirmjäger und Luftlander mit Flugzeugen oder Hubschraubern über dem Einsatzgebiet abgesetzt werden und nach Landung mit dem Fallschirm ihren Auftrag wahrnehmen.
Die Einsatzbereitschaft für diese Aufträge ist auch unter COVID-19 aufrecht zu erhalten. Vor allem Verfahren, wie der Fallschirmsprung, sind nicht nur aus Gründen desEin Automatik-Fallschirmspringer der Luftlandebrigade 1 kurz nach Verlassen des Flugzeugs. Der Schirm des Fallschirmjägers kurz vor seiner vollständigen Entfaltung. Lizenzerhalts regelmäßig zu üben, sondern auch, weil nur durch das praktische Zusammenspiel von Personal und Material eine Handlungssicherheit gewonnen wird, die im Ernstfall die Lebensversicherung unserer Soldatinnen und Soldaten ist.
COVID-19 beeinflusst das Leben von uns allen, daher wurden in den vergangenen Wochen durch die Amtsärzte der Bundeswehr spezielle Hygienekonzepte für jeden Flugzeugtyp sowie den Fallschirmspringer selbst entwickelt. Denn auch bei Ausbildung und Übung hat die Gesundheit unserer Soldatinnen und Soldaten unverändert oberste Priorität und es gilt, das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten.
Weiterhin setzt die Luftlandebrigade 1 die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts konsequent um und nimmt die COVID-19 Situation sehr ernst. Das erfolgreiche Eindämmen des Virus zeigt sich besonders in den geringen Fallzahlen des Verbandes. Bisher sind im Verantwortungsbereich der Luftlandebrigade 1, mit seinen insgesamt rund 4.400 Soldatinnen und Soldaten, nur eine geringe einstellige Zahl nachweislich mit dem Virus infiziert worden.

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