Transfercoup gelungen – ehemalige Jugendnationalspielerin mit US Erfahrung kehrt nach Dillingen zurück

Einen Transfer Coup haben die Diamonds gelandet: Die Basketball Sportgemeinschaft aus Dillingen und Saarlouis, die sich in der zweiten Basketball Bundesliga der Damen etabliert hat und das schwierige erste Jahr in der Liga erfolgreich überstanden hat, ist es greceived_261697434912607b2elungen mit Kira Barra eine junge Spielerin zu verpflichten, die bereits einige Meriten zu verzeichnen hat.

Kira Barra kehrt zurück
Die 1.91 Meter große 22jährige Jugend Europameisterin kehrt zu dem Verein zurück, bei dem sie im zarten Alter von 5 Jahren mit dem Basketballspiel begonnen: zu den BBF Dillingen. Auf den Geschmack gebracht wurde sie durch eine sportliche Familie, vor allen Dingen durch ihren älteren Bruder, der ebenfalls erfolgreicher Basketballer war.

Bereits mit 14 Jahren verließ sie das Saarland und wurde Schülerin am Basketball Internat des DBB Stützpunktes Grünberg, wo heute der frühere Saarlouiser Erfolgstrainer René Spandauw hessische Talente fördert. Kira blieb bis zu ihrem Abitur in Grünberg und durchlief in dieser Zeit alle deutschen Jugend Nationalmannschaften. Mit dem Team in Grünberg gewann sie zwei Mal den Deutschen Pokal der U 19 und wurde In der WBNLVizemeister Zu ihrem größten Erfolg wurde der Gewinn der der B – Europameisterschaft der U 16 an der Seite Satou Sabally. Parallel zu ihrem Einsatz für die Grünberger Mannschaft hatte sie eine Zweitspielgenehmigung für den Bundesligisten Marburg.  Während ihrer Spielzeit hatte sie auch Kontakte zu amerikanischen Basketballerinnen. So ist es nicht verwunderlich, dass Kira Barra auch amerikanischen Teams ins Auge fiel und eine Anfrage kam, ob sie sich vorstellen könne, in die amerikanische Basketballszene hinein zu schnuppern. Nun, die amerikanischen Basketballfrauen gelten als die erfolgreichsten der Welt – dort aufzufallen war also schon etwas Besonderes. Kira erhielt eine Einladung für einen Kurztrip in den amerikanischen Bundesstaat Maine, die sie gerne annahm. Dort bot man ihr ein Stipendium an der Universität von Maine an und gleichzeitig eine Aufnahme in das Basketball Universitätsteam. Und dann ging alles ganz schnell, erzählt Kira. “Ich hab den Vertrag unterschrieben, flog wieder nach Hause, um dort alles zu regeln. Meine Eltern waren natürlich ereceived_743591259714928 b5twas traurig, dass ich so weit von zu Hause weg sein würde, aber sie haben mich auch dabei tatkräftig unterstützt”.

In den USA ist vieles anders berichtet die Basketballerin. „Sport insgesamt hat einen viel höheren Stellenwert als bei uns, Basketball sowieso. Es gibt ganze Ligen mit Universitätsmannschaften. Während der Saison finden zwei Spieltage pro Woche statt, dazu das Training“. Aus der Verpflichtung für eine Saison wurden drei Jahre, in denen das Uni -Team von Maine, die Black Bears, zwei Meistertitel und einen Vizemeistertitel in ihrer Division errangen. Fast hätte es noch zu einem dritten Titel gereicht. Zum Finalspiel war man bereits nach New York angereist, doch dann wurde absolut kurzfristig die Saison abgebrochen – Corona hatte New York erreicht.
Kira hatte den ersten Teil ihres Studiums ohnehin beendet und ihre Bachelor Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Deshalb nutzte sie kurzfristig zusammen mit sechs anderen europäischen Spielerinnen die Gelegenheit auf den alten Kontinent zurückzukehren – das Risiko das später zu schaffen war wegen Corona zu groß.

Studium fortsetzen und erfolgreich Basketball spielen
Zwei Überlegungen standen jetzt im Raum: zunächst und primär den nächsten Studienabschnitt in Angriff zu nehmen und den Mastertitel zu erwerben und daneben weiterhin erfolgreich Basketball zu spielen. Allerdings, so sagt sie, ich wusste natürlich, dass man in Deutschland mit Basketball keine Reichtümer sammeln kann. Auch deshalb und mit Blick auf die Zeit nach der sportlichen Karriere ist ein vernünftiger Studienabschluss wichtig. Sie kann sich allerdings vorstellen, dass sie nach ihrem Studienabschluss, noch eine gewisse Zeit lang in einer der ersten Ligen in Deutschland oder einem anderen Land mitmischt. Doch fürs erste stehen für sie ihr Studium und ihr Heimatverein, die Diamonds  im Vordergrund. Dort möchte sie mithelfen ein erfolgreiches Team aufzubauen,  Diamonds Cheftrainer Rouven Behnke, der Kira seit ihrer frühen Jugend kennt, freut sich darüber, dass das Dillinger „Eigengewächs“ zurückkehrt und mit ihrer internationalen Erfahrung sicher eine Verstärkung seiner Mannschaft darstellen wird.

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