Das Dekanat Saarbrücken bedankt sich bei den Soldatinnen und Soldaten der Luftlandebrigade 1 „Saarland“

Die „Helfenden Engel“ der Stabs- und Fernmeldekompanie sowie Luftlandepionierkompanie 260 in der Graf-Werder-Kaserne Saarlouis durch das Dekanat Saarbrücken, welches zur katholischen Kirche gehört, geehrt.
In Form eines Engelsanhängers möchte sich Dechant Benedikt Welter, bei den Helferinnen und Helfern der Luftlandebrigade 1 aufrichtig für ihren Einsatz im Rahmen der Amtshilfe bedanken. Herr Welter ist seit 2005 Pfarrer in Saarbrücken und seit 2010 Dechant des Dekanats Saarbrücken.
So unterstützte die Luftlandebrigade 1 beispielweise von März bis Juni bei den Während der Ehrung, durch Dechant Benedikt Welter (r)Testzentren in Saarlouis und Saarbrücken mit insgesamt 180 Soldatinnen und Soldaten der Kompanien.

Soldaten sind aber auch nur Menschen mit natürlichen Ängsten und der notwendigen Vorsicht vor dem Unbekannten. Trotz Virus und hohem Ansteckungsrisiko haben sie sich freiwillig dazu erklärt, für den Auftrag einzustehen und diesen durchzuführen. Es war für die Frauen und Männer der Stabs- und Fernmeldekompanie sowie der Luftlandepionierkompanie 260 selbstverständlich, sich für ihre Mitmenschen einzusetzen, die möglicherweise an COVID-19 erkrankt sein könnten.
Für Dechant Welter ist es nicht selbstverständlich in Krisenzeiten Mitmenschen und Kameraden zu finden, welche durch Courage und Empathie die Gesellschaft entlasten. „Wir wollen den Menschen, die während der Pandemie auf ganz unterschiedliche Art und Weise etwas Besonderes für die Allgemeinheit tun und getan haben, ein Zeichen der Anerkennung geben. Hierfür haben wir das Symbol des Engels ausgewählt, denn der Engel verkörpert etwas Positives“, so Dechant Welter bei seiner Rede. Die Soldaten der Luftlandebrigade 1, insbesondere der Stabs- und Fernmeldekompanie und Luftlandepionierkompanie 260, wurden gestern vom Dekanat Saarbrücken im Rahmen der "Helfenden Engel" für ihr Engagement in der COVID-19 Pandemie geehrt.

Ein Alltagsleben während der ersten Hochphase der COVID-19 Pandemie im März und April dieses Jahres könnte, nach seiner Aussage, nur funktionieren, weil es genau solche Menschen gegeben hat. Sie trotzten der hohen Ansteckungsgefahr und engagierten sich, den nötigen Eigenschutz vorausgesetzt in den unterschiedlichsten Bereichen. Sie handelten nach dem Motto: Wir bleiben für Euch hier – bleibt ihr bitte für uns zu Hause.

Engel sind per Definition in der Regel unsichtbar. Ihre Gegenwart kann nur vermutet werden. Mit der Aktion „Helfende Engel“ wollte ihnen das Dekanat Saarbrücken – zumindest für einen kurzen Moment – eine menschliche Gestalt verleihen. Zuletzt muss erwähnt werden, dass es den Angehörigen der Luftlandebrigade 1 bewusst ist, dass sie nur einen kleinen Beitrag leisten konnten. Ihr Dank gilt auch all denjenigen, die sich ebenfalls zur Eindämmung des Virus eingesetzt haben. Denn es gilt weiterhin: Nur in der Gemeinschaft können wir das Virus „bezwingen“.(Timo Stockart/Bundeswehr)

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