Bundeswehr verstärkt Unterstützung bei der Nachverfolgung von COVID-19-Infektionsketten

Anzahl der Soldaten in den saarländischen Gesundheitsämtern nahezu verdreifacht

Eine erfolgreiche Kontaktnachverfolgung ist derzeit eines der wichtigsten Mittel, um COVID-19-Infektionsketten frühestmöglich zu unterbrechen. Daher hat die Bundeswehr im Saarland in den letzten Wochen im Rahmen der Amtshilfe ihre Unterstützung für die zuständigen Behörden im Kampf gegen COVID-19 massiv verstärkt. „Das Saarland ist von der Corona-Pandemie besonders betroffen: die 7-Tage-Inzidenz für unser ): Mittlerweile sind insgesamt 90 Angehörige der Saarlandbrigade sowie von deren unterstelltem Fallschirmjägerregiment 26 in den Kontaktnachverfolgungsteams der sechs saarländischen Gesundheitsämter sowie in den mobilen Probeentnahmeteams eingesetzt. Insgesamt 20 Soldaten der Luftlandepionierkompanie 260 sowie der Stabs- und Fernmeldekompanie der Luftlandebrigade 1 aus Saarlouis unterstützen derzeit das Gesundheitsamt im Landkreis Saarlouis bei der Nachverfolgung von COVID-19-Infektionsketten.Bildquelle: Michael Rupertus Bundesland liegt bei einem Wert von deutlich über 100. Wir haben die Gesamtanzahl der Soldaten, die in allen saarländischen Gesund-heitsämtern bei der Nach-verfolgung von Infektionsketten unterstützen, auf Antrag der jeweiligen Landkreise sowie des Regionalverbands Saarbrücken mittlerweile fast verdreifacht“, so der Kommandeur des Landeskommando Saarland, Oberst Matthias Reibold. „Einen Dienst, den wir sehr gerne zum Schutz der Bevölkerung leisten und den wir auch so lange leisten werden, wie er im Saarland benötigt wird.“ Seine Dienststelle in Saarlouis ist dabei für die Bearbeitung und Bewertung der Amtshilfeanträge an die Bundeswehr im Saarland sowie deren Umsetzung im Bundesland zuständig. Dabei kommen nicht nur mehr Angehörige der Luftlandebrigade 1 „Saarland“ sowie von deren unterstelltem Fallschirmjägerregiment 26 zum Einsatz, sondern inzwischen auch Kräfte vom Artillerielehrbataillon 345 aus dem rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein. Insgesamt sind ab dieser Woche 110 Soldaten in den sechs Gesundheitsämtern im Saarland Im Gesundheitsamt des Regionalverbands Saarbrücken hat sich die Anzahl der unterstützenden Soldaten inzwischen verdoppelt: Insgesamt 20 Soldaten der Luftlandeaufklärungskompanie 260 aus Lebach sind nun dort zur Kontaktnachverfolgung eingesetzt. Bildquelle: Michael Rupertuseingesetzt. Diese Unterstützung wird auch über die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage hinaus im neuen Jahr fortgesetzt. Somit unterstützt die Bundeswehr im Saarland mittlerweile im Rahmen von Amtshilfeanträgen jeweils mit Personal und Material. Das sind neben den Soldaten in den Kontaktnachverfolgungsteams der saarländischen Gesundheitsämter auch Angehörige des Sanitätsregiment 3 in Dornstadt. Diese werden nach wie vor im zentralen Corona-Testzentrum des Saarlandes auf dem ehemaligen Saarbrücker Messegelände sowie zusammen mit Soldaten der Saarlandbrigade in sechs mobilen Probeentnahmeteams saarlandweit eingesetzt.

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