Die Füße trugen 70 Kilometer weit

Im Rahmen des Corona-Running-Fests, wollte Langstreckler Tobias Blum (LC Rehlingen) einem guten Zweck dienen, indem er möglichst viele Kilometer laufend zurücklegte. Unter dem Motto „So weit die Füße tragen“ bat er um eine Geldspende für jeden vollendeten Kilometer. Der 25-jährige Rehlinger Marathonläufer fand auf dem Leinpfad links der Saar bei Saarbrücken ideale Bedingungen vor, die er genüsslich ausnutzte, um den Spendern möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen. Vom Startpunkt in Höhe des Heizkraftwerks ging es zunächst zum Wendepunkt an der 200517-Unser Foto zeigt von links: Tobias Blum, Martin Kassel, Alexander BockStaustufe Burbach. Von dort führte der Kurs zurück bis zur Grenze mit Frankreich. Auf diesem Abschnitt pendelte er mit Fahrradbegleitung hin und her, bis er stolze 70 Kilometer in den Beinen hatte. Er brauchte nicht alleine zu laufen. Denn neben ihm joggten sein Vereins- und Trainingskollege Alexander Bock sowie einen Halbmarathon lang der Organisator Martin Kassel aus Trier. Alexander Bock setzte noch eins drauf und fügte den absolvierten 70 fünf Kilometer hinzu. Dadurch wollte er einen Vorgeschmack bekommen für den traditionellen Rennsteiglauf, der im Herbst im Thüringer Wald über 75 Kilometer führen soll. „Es hat unheimlich Spaß gemacht“, strahlten beide trotz der Erschöpfung nach 5:02 Stunden. Und es hat sich gelohnt. Der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS), die als Adressat der Spenden ausgewählt worden war, winkt ein Betrag von über 2.000 Euro.

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