Im Testspiel hatten die Royals die Nase vorn

Die beiden einzigen saarländischen Bundesligamannschaften im Basketball der Damen, die Royals Saarlouis (1. Bundesliga) und die Diamonds aus der SG Dillingen/Saarlouis (2. Bundesliga) traten zu einem kurzfristig vereinbarten Testspiel in der Dillinger Kreissporthalle an. Da die Punktrunde im Basketball erst am 24. Oktober beginnt, war zu diesem frühen Zeitpunkt noch keine perfekte Mannschaftsharmonie zu erwarten, zumal 6838Unser Foto zeigt im Vorderegrund rechts Jugennationalspielerin Linn Schüler, die neu zu den Royals gestoßen ist, links neben ihr im roten Trikot Kira Barra, die nach USA Stirpendium zu ihrem Heimatverein BBF Dillingen zurückgekehrt istSaarlouis sich in einem Neu-aufbau befindet. Nach der letzten Saison,in der die Royals den Abstieg nur durch den Abbruch der Punkt-runde infolge der Coronapandemie vermieden hatten, waren eine Reihe von Spielerinnen abgewandert. Somit war ein weitgehender Neuaufbau unvermeidlich. Ein deutlicher Unterschied zwischen den Kadern beider Mannschaften war unverkennbar. Auf der einen Seite gibt es die Royals vorwiegend mit Profispielerinnen, von denen ein großer Teil einen ausländischen Pass besitzt, auf der anderen Seite agiert bei den Diamonds ein Kader, der sich vorwiegend aus Spielerinnen aus der Region zusammensetzt. Einzige Spielerin mit Auslandserfahrung in diesem Team ist die 1,91 Meter große Kira Barra, die nach dem Besuch des hessischen Jugendbasketball-zentrums Grünberg, wo sie auch zur Jugend-nationalspielerin heranreifte, einen Stipendienaufenthalt in den USA hatte und in der Mannschaft der Universität  von Maine spielte.

Im Spiel selbst gab es natürlich auf beiden Seiten es natürlich den bei solchen Aufeinandertreffen typischen Derbycharakter. Auf der einen Seite der Underdog, der dem höherklassigen Gegner ein Bein stellen wollte und auf der anderen Seite das Profiteam, Gina Groß (Nr.13) bei einem Sprungwurfdas zeigen wollte, wer das Sagen hat. Es entwickelte sich ein munteres Spiel, bei dem die Mannschaft aus der zweiten Liga, die Diamonds bis etwa Mitte des zweiten Viertels die Nase vorne hatten. In der 15. Minute gingen die Royals mit 25:24 in Führung, die sie dann auch bis zum Schluss nicht mehr abgaben. Am Ende stand ein standesgemäßes 71:51 zugunsten der Royals auf der Anzeigentafel. Die Zielsetzung ist bei beiden Mannschaften gleich: beide wollen in ihren jeweiligen Ligen nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Sie haben noch etwas Zeit sich einzuspielen: die Royals haben ihr erstes Spiel am 24.Oktober in Marburg, währen die Diamonds bereits zwei Wochen früher, am 10 Oktober, zum Pokalspiel beim ASC Theresianum Mainz antreten müssen.

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