Niederlage fiel zu hoch aus

Saarlouis. (aram). Drei Spiele innerhalb von 69 Stunden – das war dann doch zu viel des Guten für die Basketballdamen der TV Saarlouis "Royals". Reisestrapazen quer durch Europa und drei Spiele in vier Tagen mit der Folge, dass auch das Ligaspiel in Wolfenbüttel mit 72:87 verloren ging.
Das Lager der verletzten oder kranken Spielerinnen wuchs weiter: unmittelbar vor der Abfahrt nach Wolfenbüttel ein weiterer herber Schlag für Chefcoach René Spandauw. Er musste in der Begegnung gegen die Niedersächsinnen auch auf Janina Wellers verzichten – sie meldete sich unmittelbar vor der Abfahrt nach Wolfenbüttel am Sonntagmorgen krank. Und auchShanara-Holligquest-9417 Tyresa Smith stand dem Trainer wegen Problemen mit dem Sprunggelenk nur knappe 10 Minuten im Spiel zur Verfügung.
Trotzdem verlief das erste Viertel glänzend, im Gegensatz zu den meisten Spielen der jüngeren Vergangenheit. "Mit der besten Leistung seit Wochen", erklärte René Spandauw, gewannen die "Royals" das erste Viertel mit 25:17 und führten zur Pause noch knapp mit 39:38.
Auch in der zweiten Spielhälfte mischten die Royals lange mit. Noch zweieinhalb Minuten vor dem Ende lag der Deutsche Meister mit 69:68 vorne. In diesem Stadium nutzten die Gastgeberinnen ein technisches Foul gegen Isabelle Comteße aus, um sich auf 75:69 abzusetzen. So verlor Saarlouis die Partie am Ende zu deutlich mit 72:87. Top-Scorerinnen für Saarlouis waren Shanara Hollinquest (27), Stina Barnert (18) und Petra Manakova mit 13 Punkten.
Am kommenden Mittwoch (1. Dezember 2010) geht es im Europapokal weiter. Nantes Rezé Basket kommt als Tabellenführer der Gruppe H im "Eurocup Women" zum letzten Vorrundenspiel in die Saarlouiser Stadtgartenhalle. Hochball ist um 20 Uhr. Im Europapokal bestehen weiterhin Chancen die nächste Runde zu erreichen, denn nicht nur die beiden Erstplazierten der Gruppe, sondern auch der beste Drittplazierte erreicht die KO Runde.

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